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DSC-Trainer kann mit 0:3 in Potsdam leben

Zum Rückrundenstart in der Frauen-Volleyball-Bundesliga sind die Dresdnerinnen chancenlos. Alexander Waibl hat dafür aber Verständnis.

DSC-Trainer Alexander Waibl muss in dieser Saison auf Zuspielerin Mareen von Römer verzichten. Doch das war nicht der Grund für die Klatsche in Potsdam.
DSC-Trainer Alexander Waibl muss in dieser Saison auf Zuspielerin Mareen von Römer verzichten. Doch das war nicht der Grund für die Klatsche in Potsdam. © Archiv: Ronald Bonß

Eine Niederlage mit Ansage: Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ihr Spiel beim SC Potsdam klar und deutlich mit 0:3 (24:26; 18:25; 22:25) verloren. Schon vor dem Rückrundenauftakt hatte DSC-Trainer Alexander Waibl von Wettbewerbsverzerrung gesprochen und damit die Ansetzung kritisiert. Denn aufgrund der Olympia-Qualifikationsturniere, zu denen der Klub vier Spielerinnen abstellte, gab es keine Gelegenheit mehr für ein gemeinsames Training vor dem Auftritt in der brandenburgischen Landeshauptstadt.

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So kam die Kanadierin Brie King erst am Dienstagabend in Dresden an, die deutschen Auswahlspielerinnen Camilla Weitzel und Lena Stigrot waren am Montag vom Turnier im niederländischen Appeldoorn zurückgekehrt. Darum setzte Waibl Sarah Straube am Mittwochabend zum ersten Mal von Beginn an ein. „Mit ihr war ich sehr zufrieden“, kommentierte der Coach das Startdebüt der erst 17 Jahre alten Zuspielerin. Dennoch brachte er die erst gut einen Tag zuvor aus der Dominikanischen Republik zurückgekehrte King während der Partie für Straube. Die deutschen Nationalspielerinnen blieben auf der Bank.

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Die klare Niederlage nahm Waibl gefasst auf. „Ich kann mit dem Ergebnis leben“, sagte der 51-Jährige, der sich aber bei den Zuschauern dafür entschuldigte, nicht mit dem stärksten Team angetreten zu sein: „Es tut mir leid, wenn es für die Zuschauer etwas langweilig war, aber wir hatte keine andere Wahl.“ (SZ)