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DSC trennt sich von Niederländerin

Der Volleyball-Pokalsieger und Laura de Zwart lösen den noch bis 2021 laufenden Vertrag auf. Die 21-jährige Mittelblockerin wechselt nun zu einem Ligakonkurrenten.

Laura de Zwart spielt nicht mehr für den DSC.
Laura de Zwart spielt nicht mehr für den DSC. © Thomas Kretschel

Dresden. Der deutsche Volleyball-Pokalsieger Dresdner SC hat überraschend noch eine Personalie verkündet. Eigentlich galt die Kaderplanung mit 14 Profis als abgeschlossen. Es ist keine Neuverpflichtung, sondern eine Trennung. Wie der Verein am Montag bekanntgab, wechselt Mittelblockerin Laura de Zwart zur nächsten Saison zum Bundesligarivalen VfB Suhl. Zuvor hatten der DSC und die niederländische Volleyballerin den bis 2021 laufenden Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. 

Dennoch blickt DSC-Cheftrainer Alexander Waibl positiv auf die Zusammenarbeit mit der 21-Jährigen zurück: „Laura ist eine talentierte junge Spielerin, die ihren Weg gehen wird. Die Zusammenarbeit hat Spaß gemacht.“ Die Entscheidung zur vorzeitigen Vertragsauflösung begründet der erfahrene Trainer mit der starken Besetzung im Mittelblock beim fünffachen  deutschen Meister. Dort stehen mit der deutschen Nationalspielerin Camilla Weitzel, Top-Talent Monique Strubbe und der US-Amerikanerin Madeleine Gates gleich drei überaus starke Kontrahentinnen unter Vertrag - und im Normalfall zwei davon gleichzeitig auf dem Parkett. „Im kommenden Jahr hätte Laura nicht die Spielzeit bekommen können, die sie braucht. Daher ist ein Wechsel der richtige Schritt“, erklärt der 52-Jährige und ergänzt: „Ich wünsche Laura alles Gute auf ihrem weiteren Weg.“ De Zwart war im vergangenen Sommer neben Ivana Mrdak und Weitzel als dritte Mittelblockerin verpflichtet worden und wollte beim DSC erste Bundesliga-Erfahrungen sammeln. Aufgrund einer Innenmeniskus-Verletzung kurz vor dem Saisonstart fiel sie jedoch in den ersten Wochen aus - und konnte nach ihrer Genesung die in sie gesetzten Anforderungen und Erwartungen nicht ganz erfüllen. 

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In Suhl will de Zwart nun weiter an ihren Zielen arbeiten: „Ich denke, mehr Spielzeit zu haben, ist wichtig für meine Entwicklung als Volleyballerin. Und ich glaube, nun einen neuen Weg einzuschlagen, wird mir dabei helfen, meine persönlichen Ziele schneller zu erreichen“, berichtet die 21-Jährige und richtet eine Botschaft an die Dresdner: „Ich danke allen beim DSC sowie den Fans dafür, dass sie uns in der vergangenen Saison so unterstützt haben.“ 

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Derweil ist klar, wohin es die punktbeste DSC-Spielerin der aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison zieht. Die Serbin Milica Kubura, die mit insgesamt 224 Zählern fünftbeste Punktesammlerin der Liga war, hat einen Vertrag beim italienischen Erstligisten Volalto Caserta unterzeichnet. 

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