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DSC-Volleyballerinnen klären Kapitänsfrage

Am Samstag starten die Dresdnerinnen in die neue Saison. Vorher legt der Trainer fest, wer seine erste Ansprechpartnerin in der Mannschaft ist.

Mareen von Römer und Dresden - das gehört seit Jahren zusammen. Die Zuspielerin führt den DSC in die neue Saison.
Mareen von Römer und Dresden - das gehört seit Jahren zusammen. Die Zuspielerin führt den DSC in die neue Saison. © Thomas Kretschel

Das Geheimnis um die Kapitänsfrage beim DSC ist gelüftet. Mareen von Römer, die dienstälteste Spielerin, wird Dresdens Volleyballerinnen in der neuen Saison anführen. "Ich habe Bock, was zu bewirken und die Mädels mitzureißen", sagte die Zuspielerin am späten Montagabend beim Sponsorenempfang der Volleyball-Abteilung im Dresdner Stadtarchiv.

Ihr Trainer Alexander Waibl hatte sich bisher zu dem Thema bedeckt gehalten und selbst die Mannschaft erst eine Stunde zuvor darüber informiert. Tatsächlich sei die Entscheidung bei von Römer erst am vergangenen Freitag gefallen. "Alex hatte mich das erste Mal auf dem Rückflug vom Trainingslager in Maribor gefragt", meinte die 32-Jährige, die bereits in den Testspielen als Kapitän auflief und trotzdem noch mal überlegen musste. "Ich brauchte erst das Gefühl, die Mannschaft nimmt das an - und das habe ich jetzt."

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Nach dem Weggang von Katharina Schwabe war die Kapitänsfrage offen. Für Mareen von Römer ist es die 18. Saison (inklusive Nachwuchs) beim DSC. Zwischenzeitlich spielte sie zwei Jahre im Ausland - erst 2014 in Cannes und danach in Baku, wo sie auch schon Kapitän war. "In Aserbaidschan war ich aber kein Sprachrohr, da hatte ich nur funktionelle Aufgabe" erklärte die langjährige Nationalspielerin. Ihre Stellvertreterin ist Neuverpflichtung Lenka Dürr, die über ähnlich viel nationale und internationale Erfahrung verfügt. 

Mit dem Heimspiel gegen Potsdam startet für die Mannschaft am Samstag, 17.30 Uhr, die neue Saison. "Ich will am Ende etwas in den Händen halten", formulierte von Römer ein ehrgeiziges Ziel. Soll heißen: Eine Medaille in der Meisterschaft, also mindestens das Erreichen des Halbfinals, strebt sie mit dem neuformierten Team an. Mit dem Viertelfinal-Aus in der vergangenen Spielzeit blieb der ambitionierte Klub zuletzt auch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

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