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Sport

Volleyballerinnen erwischen schweres Los

Die Frauen des Dresdner SC setzen sich im Pokal in Stuttgart durch – doch das ist nicht die wichtigste Nachricht.

Die Holländerin Laura de Zwart kann nach einer Zwangspause wieder für die DSC-Volleyballerinnen spielen - und das richtig gut. Foto: Thomas Kretschel
Die Holländerin Laura de Zwart kann nach einer Zwangspause wieder für die DSC-Volleyballerinnen spielen - und das richtig gut. Foto: Thomas Kretschel © Thomas Kretschel

Im Schnelldurchgang spielten sich die Volleyballerinnen des Dresdner SC ins Viertelfinale um den Pokal des DVV. Und das ist Stuttgart – also genau da, wo für das Team von Trainer Alexander Waibl in den letzten zwei, drei Jahren kaum etwas zu holen war.

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Bei der zweiten Mannschaft des deutschen Meisters MTV Allianz Stuttgart, derzeit Siebenter der 2. Liga, setzte sich der fünffache deutsche Meister am Sonntag nach exakt einer Stunde erwartungsgemäß mit 3:0 (25:8, 25:14, 25:14) durch. Dabei setzte Waibl durchaus auch auf Personal, was im bisherigen Saisonverlauf noch nicht so ausführlich zum Zuge gekommen war: Die beiden Angreiferinnen Lucija Mlinar, Emma Cyris und Mittelblockerin Laura de Zwart. Die 20-jährige Holländerin feierte in Stuttgart ihr Comeback nach einer leichten Knieverletzung. „Wir haben brutal viel Druck mit unseren Aufschlägen gemacht, der Sieg war nie in Gefahr“, sagte der 51-jährige Cheftrainer.

Doch die folgende Auslosung für das Pokal-Viertelfinale wog noch ein wenig schwerer. Denn das Los bescherte den Dresdnerinnen, und das ist im DVV-Pokal in den letzten Jahren selten genug passiert, wieder mal ein Heimspiel in der Margon-Arena. Gegner sind am 23. November, 17.30 Uhr, die Ladies in Black aus Aachen. Die hatten vor anderthalb Wochen im Punktspiel mit 3:2 in Dresden triumphiert – und stehen in der nach vier Spieltagen noch wenig aufschlussreichen Erstliga-Tabelle ungeschlagen auf Rang zwei. „Das ist fraglos ein guter Gegner“, schätzt Alexander Waibl ein, „gegen den wir aber sicherlich eine Chance haben, uns durchzusetzen und ins Halbfinale einzuziehen.“

Allerdings hat Aachen die letzten vier Spiele in der Margon-Arena für sich entscheiden können. „Wir sind auf einem guten Weg, diese Serie zu beenden“, erklärte der DSC-Trainer. (ald)