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Dulig warnt vor Personaldebatte

Sachsens SPD-Landeschef sieht seine Partei in einer sehr kritischen Situation. Er befürchtet, dass nicht über Inhalte der Koalitionsvereinbarung diskutiert wird, sondern nur über Posten.

© Oliver Killig/dpa

Dresden. Sachsens SPD-Landesvorsitzender Martin Dulig hat vor einer weiteren Personaldebatte in seiner Partei gewarnt. „Es ist durchaus eine kritische Situation für die SPD“, sagte er am Freitag in Dresden. „Ich sehe die Gefahr, dass wir nicht über den Inhalt der Koalitionsvereinbarung diskutieren, sondern über die Personalfragen.“ Es gehe darum, welche Antworten auf die Herausforderungen der Zeit gegeben werden und ob dies die richtigen seien.

Nur keine Socken

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Für Dulig gibt es andererseits in Deutschland keine Partei, die so ernsthaft um Lösungen ringe und sich sehr intensiv auf diesen Prozess eingelassen habe. „Alle, die jetzt mitdiskutieren, sind sich bewusst, dass es hier auch um die Zukunft der SPD geht.“

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD ist ein Streit um die Postenvergabe in einer künftigen schwarz-roten Regierung entbrannt. Während sich der amtierende Außenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) durch die Ambitionen seines Parteifreundes Martin Schulz (SPD) auf das Außenamt offensichtlich übergangen sieht, hadert die CDU mit dem erwarteten Verlust des Finanzministeriums. (dpa)