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Durch die Ortschaft gerast

Ein VW-Fahrer hatte es am Mittwochmorgen ganz besonders eilig. Er raste mit 116 Sachen durch den Ort. Erlaubt sind 50 Kilometer pro Stunde.

© dpa

Göda. 116 Kilometer pro Stunde zeigte das Blitzgerät am Mittwochmorgen bei einem VW-Fahrer im Gödaer Ortsteil Neu-Bloaschütz an. Erlaubt sind in der Ortschaft 50 km/h. Die Raserei hat für den Fahrer drastische Folgen: ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, drei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

Genieß‘ die Heimat mit Oppacher!

Im grünen Herzen des waldreichen Landschaftsschutzgebietes Oberlausitzer Bergland sprudelt ein ganz besonderer Schatz: Oppacher Mineralwasser, das überall dort zu Hause ist, wo Menschen ihre Heimat genießen.

Am Mittwochmorgen kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion in Neu-Bloaschütz das Tempo. Knapp 840 Fahrzeuge durchfuhren die Messstation innerhalb der Ortschaft. 64 davon überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Der Polizeibericht vom 8. Februar

Falsche Polizisten erfragen Kontostand

Königsbrück. Am Mittwochvormittag stellten sich Unbekannte mit ausländischem Akzent bei einem Mann aus Königsbrück am Telefon als Polizisten vor. Ihre Absicht war offenbar, Daten zum Kontostand oder Vermögen zu erfragen. Der Anrufer, wohl ein vermeintlicher Oberkommissar Schmidt, berichtete von zwei Festnahmen rumänischer Täter durch die Kripo Dresden an der Steinborner Straße. Dabei sollen die Personalien des Angerufenen vorgefunden worden sein. Ein „Maulwurf“ bei der Sparkasse hatte wohl unberechtigt Kontodaten herausgegeben. Daher müsse nun ein Abgleich erfolgen. Auch der Besitz von Goldschmuck interessierte die falschen Polizisten. Der Bürger verhielt sich richtig, ging nicht auf den Schwindel ein und verständigte die Polizei in Kamenz.

Kind von Auto angefahren

Neukirch. In Neukirch/Lausitz ereignete sich am Mittwoch ein Unfall, bei dem ein Kind verletzt wurde. Ein 70-jähriger Autofahrer fuhr gegen 16 Uhr mit seinem Peugeot den Otto-Buchwitz-Ring entlang, als plötzlich ein Siebenjähriger zwischen zwei Zeitungscontainern auf die Straße rannte. Dem Senior gelang es nicht, den Zusammenstoß mit dem Jungen zu vermeiden. Der Schüler wurde am Fuß verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, aus dem er nach kurzer Behandlung wieder entlassen werden konnte.

Transporter-Fahrer wird ohnmächtig

Radeberg. Am Mittwochmorgen kam ein Transporter auf der S 177 bei Radeberg von der Straße ab, nachdem der Fahrer augenscheinlich ein medizinisches Problem erlitten hatte. Der Beifahrer versuchte noch, die Lenkung zu übernehmen. Dennoch fuhr der Wagen in die Böschung und kam auf dem angrenzenden Feld zum Stehen. Drei Warnbaken, einen Richtungspfeil sowie einen Schneefangzaun beschädigte das Auto noch bei der unkontrollierten Fahrt. Der Beifahrer und ein weiterer Insasse blieben unverletzt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde medizinisch betreut. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 4500 Euro.

Zu viel Alkohol getrunken

Bautzen/Wehrsdorf. In der Nacht zu Donnerstag kontrollierte die Polizei gegen 2.20 Uhr einen Fahrradfahrer an der Friedensbrücke in Bautzen. Den Beamten fiel Alkoholgeruch auf. Ein Test bestätigte den Verdacht. Dieser zeigte einen Wert von 1,98 Promille bei dem 37-Jährigen an. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an. In der gleichen Nacht überprüften die Beamten die Fahrtauglichkeit eines 32-Jährigen, der auf Paul-Neck-Straße unterwegs war. Das Testgerät zeigte einen Atemalkoholwert von 0,8 Promille bei dem Passat-Fahrer an. Gegen Mitternacht kontrollierten die Polizisten in Wehrsdorf einen 39-Jährigen mit seinem Seat. Ein Test zeigte bei ihm Wert von 0,86 Promille. Die Beamten untersagten in beiden Fällen die Weiterfahrt. Nachdem sich die Bußgeldstelle des Landkreises Bautzen mit der Anzeige befasste, wird die Betroffenen ein Bußgeld von wenigstens 500 Euro, zwei Punkten sowie einem Monat Fahrverbot erwarten.

Auf Betrüger reingefallen

Radeberg. Opfer eines Betrugs ist jetzt ein Mann aus Radeberg geworden. Er wollte über ein Immobilienportal eine Wohnung in Hamburg anmieten. Die Vermieterin verlangte von ihm einen Nachweis, dass er die Miete zahlen könne. Per Western Union ließ er daraufhin tausend Euro überweisen. Danach reagierte niemand mehr auf seine Anfragen. Nun ermittelt die Polizei.

Von der Autobahn ins Gefängnis

Bautzen. Für einen 33-jährigen Polen endete am Mittwoch die Heimfahrt auf der A4 in der JVA Bautzen. Da gegen den jungen Mann zwei Haftbefehle bestanden und er die geforderte Geldstrafe nicht aufbringen konnte, muss er nun seine Strafe für 220 Tage im Gefängnis absitzen. Ein polnischer Kleinbus war gegen 14.10 Uhr ins Fadenkreuz der Beamten geraten. Die Kontrolle auf dem Rasthof Oberlausitz Süd ergab bei einem der Insassen gleich zwei Ausschreibungen zur Festnahme. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde er im November 2017 von der Staatsanwaltschaft Hanau zu 150 Tagen Freiheitsstrafe oder 4.503,56 Euro Geldstrafe verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal sprach ihn im Mai 2017 wegen Körperverletzung für schuldig. Demnach muss er für 70 Tage ins Gefängnis oder die Geldstrafe in Höhe von 2.100 Euro begleichen. So viel Geld hatte der Mann nicht dabei, um die Gesamtsumme in Höhe von 6.603,56 Euro aufzubringen. Mehrere Versuche, das Geld aufzutreiben, scheiterten ebenfalls. Daher musste er den Weg in die JVA Bautzen antreten.

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