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Durchblick im Zahlenwust

Im Dippser Rathaus herrscht langsam Klarheit, was die Finanzsituation der Stadt angeht. Grund zur Euphorie gibts aber nicht.

Dippoldiswalde. Es ist ein schwieriger Weg, aber die Stadt Dippoldiswalde ist auf dem Weg, die unklare Finanzsituation, die in den Jahren ab 2011 entstanden ist, wieder in Ordnung zu bringen. Oberbürgermeister Jens Peter (Freie Wähler) informierte den Stadtrat, dass seit zwei Jahren alle laufenden Einnahmen und Ausgaben korrekt verbucht werden. „Für diesen Zeitraum ist eine ordnungsgemäße Buchhaltung gewährleistet“, sagte Peter. „Wir wirtschaften nicht ins Blaue hinein.“

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Zugleich muss die Stadtverwaltung die Versäumnisse aus den vergangenen Jahren aufarbeiten. Dazu gehört auch das Zusammenführen des Rechnungswesens von Schmiedeberg und Dippoldiswalde. Die gemeinsame Eröffnungsbilanz mit Schmiedeberg ist fertig und diese Woche werden die Zahlenwerke technisch vereinigt. Daher ist die Stadtverwaltung auch am Dienstag und Mittwoch nicht geöffnet, weil an diesen Tagen die Datenbestände zusammengeführt werden. Währenddessen kann die Verwaltung mit ihren Computern nicht arbeiten.

Nachdem die Bilanz vorliegt, wird sie ab März vor Ort geprüft. Die dann noch fehlenden Jahresabschlüsse muss die Finanzabteilung der Stadt neben ihrem laufenden Geschäft aufstellen. Sie sind seit mehreren Jahren überfällig. (SZ/fh)