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Hoher Impfschutz gegen Krankheiten

Die meisten Eltern im Landkreis Görlitz lassen ihre Kinder vor schweren Krankheiten schützen. Doch es werden weniger

Von Gabriela Lachnit
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Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung.
Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung. © Martin Schutt/ZB/dpa

Einmal im Jahr werden die Fünf- und Sechsjährigen im Kreis gesundheitlich untersucht. Vor dem Schulbeginn ist das gesetzlich vorgeschrieben. Die Behörden erhalten damit ein Bild über den Gesundheitszustand der künftigen Erstklässler.

Vor allem den Impfstatus schauen sich Ärzte dabei an. Zwar ist der Impfschutz bei den Kindern im Landkreis hoch, aber die Tendenz sinkt. Gegen Kinderlähmung und Hirnhautentzündung sind weit mehr als 90 Prozent der Mädchen und Jungen geimpft. Auch gegen Gelbsucht, Pneumokokken und Meningokokken ist der Schutz hoch. Bei der Impfung gegen Masern sind 95 Prozent der Kinder einmal geimpft, 92 Prozent zweimal. Erst die zweifache Impfung bedeutet sicheren Schutz vor Erkrankung. Einem dreijährigen Kind wurde der fehlende Impfschutz vor Kurzem zum Verhängnis. 

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