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Leipzig

Durchsuchung bei G-20-Verdächtigen

Zwei Männern aus Leipzig wird vorgeworfen, bei den Krawallen in Hamburg vor zweieinhalb Jahren Autos angezündet zu haben.

Der G20-Gipfel in Hamburg am 7. und 8. Juli 2017 war begleitet von Ausschreitungen, vornehmlich durch Linksextreme.
Der G20-Gipfel in Hamburg am 7. und 8. Juli 2017 war begleitet von Ausschreitungen, vornehmlich durch Linksextreme. © Markus Scholz/dpa

Hamburg/Leipzig. Etwa zweieinhalb Jahre nach den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg hat die Ermittlungsgruppe "Schwarzer Block" am Mittwochmorgen drei Durchsuchungsbeschlüsse in Leipzig und Bremen vollstreckt. Die Maßnahmen richteten sich gegen drei 24, 26 und 29 Jahre alte Tatverdächtige, wie die Polizei mitteilte. 

Den Männern werde vorgeworfen, Teil einer Gruppe von etwa 200 bis 220 Menschen gewesen zu sein, die am 7. Juli 2017 auf der Elbchaussee unterwegs war. Sie soll dort unter anderem Autos angezündet und Scheiben eingeschlagen haben, berichtete die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft, Nana Frombach.

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In Leipzig wurden mit Hilfe der sächsischen Polizei zwei Wohnungen im Stadtteil Connewitz durchsucht. In einer der Wohnungen trafen die Einsatzkräfte auf den 26-Jährigen. Er wurde jedoch mangels Haftgründen nicht festgenommen. In Bremen trafen die Einsatzkräfte nur die Mutter des 24 Jahre alten Tatverdächtigen an. In allen drei Wohnungen wurden jedoch Beweismittel und zum Teil mutmaßliche Tatmittel sichergestellt, hieß es weiter. Die Auswertung dauerte an.

Insgesamt führte die Ermittlungsgruppe "Schwarzer Block" nach Angaben der Polizei bisher 3.580 Ermittlungsverfahren zu den Ausschreitungen. Dabei gab es bislang weit mehr als zweihundert Durchsuchungen. (dpa)

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