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Fiel wirbelt Dynamo-Startelf durcheinander

Der Trainer tauscht gleich auf sieben Positionen das Personal. Eine Veränderung ist dabei besonders überraschend.

Jannik Müller (l.) führt Dynamo in Aue als Kapitän auf den Platz.
Jannik Müller (l.) führt Dynamo in Aue als Kapitän auf den Platz. © Jan Huebner

Cristian Fiel fasst zusammen, weshalb dieses Spiel ein besonderes ist. "Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden – mehr muss ich doch nicht sagen. Das ist ein Derby, genau das, was den Fußball ausmacht", meint der Chefcoach der Schwarz-Gelben. "Als Trainer ist es immer etwas anderes als als Spieler, aber die Vorfreude ist genauso groß." Für die Partie, die Schiedsrichter Robert Hartmann aus Wangen am Montagabend, 20.30 Uhr, anpfeifen wird, hat er sich für folgende Aufstellung entschieden: 

Schubert - Müller, Dumic, Ballas - Burnic - Wahlqvist, Benatelli, Atik, Möschl - Röser, Berko.

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Das sind gleich sieben personelle Änderungen im Vergleich zum 1:1 im Ost-Duell gegen den 1. FC Magdeburg vor gut zwei Wochen. Drei davon waren notwendig, weil Niklas Kreuzer und Jannis Nikolaou wegen der fünften Gelben Karte gesperrt sind und Patrick Ebert aufgrund von muskulären Problemen ausfällt. Überraschend ist vor allem, dass Moussa Koné draußen bleibt und Lucas Röser beginnt. Fiel hatte allerdings bei der Pressekonferenz am Sonntag bereits angedeutet, dass Koné noch nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit ist.  Kapitän ist Jannik Müller.

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Die punktspielfreie Zeit hatte Fiel seit dem 1:1 im Ost-Duell gegen den 1. FC Magdeburg genutzt, um der Mannschaft seine Spielidee besser zu vermitteln. Diesem Ziel diente auch ein viertägiges Trainingslager im niederbayerischen Bad Gögging. "Die Jungs haben gut gearbeitet, mussten an ihre Grenzen gehen", meinte Fiel. Aue habe gute Einzelspieler, spiele aber auch kompakt. "Da kommt eine schwierige Aufgabe auf uns zu. Trotzdem bin ich überzeugt davon, wenn wir das umsetzen, was wir uns vornehmen, dass wir eine große Möglichkeit haben, dieses Spiel zu gewinnen. Aber nur dann." 

Dynamo hat im Jahr 2019 noch kein Spiel gewonnen, in sieben Anläufen gab es lediglich drei Remis – das ist die längste Negativserie in der 2. Liga seit der Abstiegssaison 2013/14. Damals waren es von Dezember 2013 bis April 2014 sogar 13 Spiele in Serie ohne Sieg.

Erstaunlich: Das Stadion wird mit knapp 14.500 Zuschauern nicht komplett ausverkauft sein. Die noch verfügbaren Karten hat Aue nicht freigegeben, damit sie nicht an Dynamo-Fans gehen.