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Dynamo-Bowling im ICE

Im Siegestaumel nach dem Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld am Freitag schoben fünf betrunkene Dynamo-Fans auf der Heimreise eine wilde Kugel im Zug und machten einen Passagier nass.

Dresden/Berlin. Auf ihrer Heimreise vom Auswärtsspiel in Bielefeld am vergangenen Freitag packten fünf betrunkene Dynamo-Fans im ICE von Wolfsburg nach Berlin eine Bowlingkugel aus und wuchteten sie durch den Gang. Ein Mitreisender fühlte sich laut Bundespolizei belästigt und informierte die Zugbegleiterin. Damit endete der Spaß für Bowling-Brüder im Siegestaumel.

Kurz vor Ankunft des Zuges im Berliner Hauptbahnhof umringten die fünf Männer aus Südbrandenburg den 40-jährigen Spielverderber, zwangen ihn zum Küssen der Bowlingkugel und übergossen ihn und seine Sachen zur Krönung mit Wasser. Während der Attacke musste der Mann noch diverse verbale Beleidigungen und Schmähungen über sich ergehen lassen.

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Bei der Ankunft des ICEs nahmen Bundespolizisten gleich vier der fünf Männer im Alter von 18, 20, 23 und 24 Jahren in Empfang. Ein Tatbeteiligter konnte zunächst fliehen, doch sei dessen Identität mittlerweile ebenfalls ermittelt. Der attackierte Mann stand auch Stunden später noch sichtlich unter dem Eindruck der Geschehnisse.

Durch die Bundespolizei in Berlin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Beleidigung eingeleitet. Aufgrund der besonderen Erniedrigung prüfe die Bundespolizei weitere „gefahrenabwehrende Maßnahmen“ gegen die fünf Männer, wie die Behörde mitteilte. Dazu gehören zum Beispiel ein bundesweites Beförderungsverbot durch die Deutsche Bahn oder Stadionverbote. (szo)