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Dynamo kassiert Niederlage im Test

Die Dresdner verlieren gegen den Drittligisten Chemnitzer FC mit 0:2 - aber Ergebnis und Spiel sind nur schwer zu bewerten. Einer muss verletzt raus.

Heiß umkämpft. Dynamos Christoph Schurz wird von Tom Doyle gefoult.
Heiß umkämpft. Dynamos Christoph Schurz wird von Tom Doyle gefoult. © Matthias Rietschel

Dresden. Dieser Test ist ein Muster ohne Wert. Dynamo Dresden verliert am Donnerstagnachmittag gegen den Chemnitzer FC aus der 3. Fußball-Liga mit 0:2, aber weder das Ergebnis noch der Spielverlauf lassen Rückschlüsse auf die Form der Schwarz-Gelben zu. Bei Geisterspiel-Atmosphäre vor rund 400 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion war die Mannschaft von Cheftrainer Cristian Fiel erheblich ersatzgeschwächt angetreten. Ein Härtetest war es nur insofern, dass die Gäste, die mit bestem Aufgebot angereist waren, einige Male wirklich hart eingestiegen sind. Schiedsrichter Alexander Sather aus Grimma zückte dafür zweimal Gelb.

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Dzenis Burnic und Luka Stor sind mit ihren Auswahlmannschaften unterwegs. Außerdem fehlen acht Spieler krank oder verletzt, Patrick Ebert (Muskelfaserriss) und Patrick Möschl (Bänderdehnung im Sprunggelenk) werden auch fürs nächste Zweitliga-Spiel ausfallen. So kamen insgesamt sieben Spieler aus der A-Jugend zum Einsatz. 

Ransford-Yeboah Königsdörffer (30.) erzielte ein Tor, das genauso wegen Abseits aberkannt wurde wie zuvor der Treffer von Moussa Koné (21.). Der Senegalese vergab außerdem die erste und beste  Chance, die er sich mit einem Ballgewinn im gegnerischen Strafraum selbst erarbeitet hatte. Allerdings scheiterte er dann an CFC-Torwart Jakub Jakubov (10.). Die Gäste probierten es öfter aus der Distanz - bis Matti Langer aus 22 Metern flach ins Eck zum 1:0 traf (40.).

Bitter für Dynamo: Kurz zuvor musste Torwart Patrick Wiegers ausgewechselt werden. Davud Tuma hatte ihn mit gestrecktem Bein am Knie erwischt - eine übertrieben ehrgeizige Aktion des Chemnitzers für ein solches Testspiel. Tim Boss kam rein - und hatte bei dem Fernschuss keine Abwehrchance.

In der zweiten Halbzeit verhinderte Niklas Kreuzer das 0:2, als er den Schuss von Philipp Hosiner - einst unter anderem beim 1. FC Köln und Union Berlin - vor der Torlinie abwehren konnte (57.). Das Tor fiel dann nach einem Konter über links, nach Flanke von Ex-Dynamo Paul Milde war Hosiner in der Mitte völlig frei (64.). Die Dresdner brachten nun nach vorn nichts mehr zustande. 

Letztlich ist es eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen, die anderthalb Wochen vor dem nächsten Zweitliga-Spiel beim Hamburger SV jedoch keine Erkenntnisse gebracht hat.

Matthäus Taferner  im Zweikampf mit dem Chemnitzer Davud Tuma.
Matthäus Taferner  im Zweikampf mit dem Chemnitzer Davud Tuma. © Matthias Rietschel

Dynamo spielte, 1. Halbzeit: Wiegers (38. Boss) - Alagic, Ehlers, Hamalainen - J. Löwe - Schurz, Taferner, Klingenburg, Kühn - Koné, Königsdörffer.

2. Halbzeit: Boss - Alagic (68. Schrewe), Nikolaou, Kühn - Kulke - Kreuzer, Kubitz, Horvath, Schurz - Königsdörffer (68. Gollnack), Atik.