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Dynamo

So schickt Fiel Dynamo ins Spiel

Der Trainer hat bisher seine Startelf immer verändert. Für die Partie in Darmstadt entscheidet er sich anders. Für Zündstoff könnte einer sorgen, der nicht dabei ist.

Dynamo-Trainer Cristian Fiel ändert diesmal seine Strategie.
Dynamo-Trainer Cristian Fiel ändert diesmal seine Strategie. ©  dpa/Robert Michael

Cristian Fiel hatte es spannend gemacht. Wie immer. "Vielleicht sind es die Gleichen, vielleicht ist aber auch wieder die eine oder andere Änderung dabei", meinte der Trainer vor Dynamos Auswärtsspiel am Freitagabend, Anstoß 18.30 Uhr, bei Darmstadt 98 zur möglichen Aufstellung. Doch nun gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal in dieser Saison vertraut der Chefcoach der gleichen Startelf. Die hatte schließlich in der Woche zuvor mit dem 2:1 gegen Heidenheim den ersten Sieg geholt. 

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Dynamo beginnt also mit: Broll - Wahlqvist, Ehlers, Müller - Burnic, Nikolaou - Ebert, Horvath, Atik, Löwe - Jeremejeff.

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Allerdings birgt auch die Ersatzbank wieder einigen Gesprächsstoff. Denn dort fehlt nicht nur der an Hansa Rostock ausgeliehene Osman Atilgan, sondern erneut auch Moussa Koné. Dabei hatte Fiel dem Senegalesen in dieser Woche eine gute Einstellung attestiert. Ob er der Torjäger a. D. allerdings bereit ist, sich damit abzufinden, außen vor zu sein, darf bezweifelt werden.

Erst zweimal hat Dynamo im Stadion am Böllenfalltor gespielt, das durch den Umbau nach und nach seinen fußballromantischen Charme verliert. Beide Male war es ein besonderer Auftritt: Im September 2017 reichten drei Tore von Defensivmann Manuel Konrad nicht zum Auswärtssieg, weil die Dresdner in der Nachspielzeit noch zwei Treffer kassierten. Und im Februar dieses Jahres wendeten sich die Fans beim 0:2 von ihrer Mannschaft ab. Es war der letzte Arbeitstag für Maik Walpurgis als Trainer bei der SGD.

Diesmal sind die Vorzeichen andere. Dynamo hat mit dem 2:1 gegen Heidenheim den ersten Saisonsieg gefeiert, Darmstadt gegen Osnabrück eine 0:4-Klatsche kassiert. „Ich weiß nicht, ob uns das in die Karten spielt", meint Patrick Ebert - und er mutmaßt: "Sie wollen sicher vor den eigenen Fans eine Reaktion zeigen."

Das erwartet auch Fiel, der im Vorfeld das Bild vom angeschlagenen Boxer verwendet hat. "Vier Stück – das ist schon eine Nummer.“ Es dürfe aber keine Rolle spielen, betont der 39-Jährige - und redet lieber über das wieder gestiegene Selbstbewusstsein der Schwarz-Gelben. „Es geht nicht darum, anzufangen zu spinnen. Aber es macht Spaß, Spiele zu gewinnen. Das fordere ich auch, dass sie rausgehen mit dem Gefühl: Mann, ich will das Spiel hier gewinnen.“

Einer hat für die Partie einen besonderen Wunsch: Für Torwart Kevin Broll wäre ein "zu null" das schönste Geschenk an seinem 24. Geburtstag. Der Unterstützung von den Rängen kann er sich sicher sein. Etwa 1.300 Dynamo-Fans werden erwartet, zum ersten Mal gibt es während der Umbauphase auf der neuen Gegengerade auch Stehplätze für Fans der Gäste. Die 938 Tickets dafür waren natürlich vorher ausverkauft.

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