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Dynamos Nationalspieler verteidigt Fiel

Dzenis Burnic ist überzeugt, dass der Trainer trotz der Krise der Richtige ist. Und er träumt von einer großen Karriere. Auch in Dresden?

Dzenis Burnic spielt für die deutsche U21 - und bis zum Sommer für Dynamo. Was danach kommt? Er hat klare Vorstellungen.
Dzenis Burnic spielt für die deutsche U21 - und bis zum Sommer für Dynamo. Was danach kommt? Er hat klare Vorstellungen. © dpa

Es läuft gerade nicht, weder für ihn noch seine Mannschaften. Inmitten von Dynamo Dresdens Krise in der 2. Fußball-Bundesliga macht auch Dzenis Burnic ein Formtief durch. Den schwer erkämpften 1:0-Sieg zuletzt gegen Wehen Wiesbaden erlebte der defensive Mittelfeldspieler sogar nur als Reservist. Und auch bei der 2:3-Niederlage der deutschen U21-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Belgien durfte Burnic nur zuschauen.

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Umso ausführlicher äußerte sich der 21-Jährige, der bereits in der Rückrunde der Vorsaison von Borussia Dortmund ausgeliehen wurde und nun seit Saisonbeginn ein weiteres Jahr auf Leihbasis für Dynamo spielt, über sich und seine Karriere. Im Interview mit Transfermarkt.de verteidigte Burnic vor allem die Entscheidung, sich noch einmal nach Dresden ausleihen zu lassen. 

Für ihn sei es wichtig, so Burnic, dass er in der jetzigen Karrierephase viele Spielminuten sammle. "Ich habe das Vertrauen von Dynamo Dresden und auch vom Trainer bekommen. Deswegen war es der richtige Schritt, hier noch einmal ein Jahr dranzusetzen", erklärte er. Eine Kaufoption, die durchaus im Raum stand, hatte Dortmund abgelehnt.  Ein Rückschritt sei die Rückkehr zu Dynamo aber nicht, obwohl es laut Burnic auch Interessenten aus der Bundesliga gegeben habe. "Ich fand nicht, dass es ein Schritt zurück war. Wenn man bedenkt, dass ich am Wochenende in der vierten Liga bei der zweiten Mannschaft vom BVB gespielt habe, war es für mich eher ein Schritt nach vorn. Und im Sommer will ich den nächsten Schritt machen", sagte Burnic, dessen Vertrag bei den Borussen noch bis 2021 läuft. Den Traum von der großen Karriere hat er noch nicht aufgegeben: "Natürlich träume ich auch von einer Riesenkarriere. Aber alles step by step." 

Was der nächste Schritt für  ihn sein könnte, ob er den in Dresden macht? "Das  ist noch alles offen", meinte Burnic. Man müsse sehen, was die Zeit bringt - zumal Dynamo als Tabellenvorletzter derzeit ohnehin ganz andere Probleme hat. "Es ist schon eine schwierige Situation, wenn du weißt, dass du jetzt auch punkten musst. Aber wir kommen in der Mannschaft damit eigentlich ganz gut klar und helfen uns alle gegenseitig, dass wir da rauskommen", betonte er. Es fehle die letzte Konsequenz, ein Stück weit auch das Glück. "Wir trainieren gut, arbeiten gut und daher ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Tür öffnet und der Erfolg kommt."

Überzeugt ist Burnic auch, dass Cristian Fiel trotz der schwierigen Situation nach wie vor der richtige Trainer für die Mannschaft ist. "Auf jeden Fall. Ich bin davon überzeugt, weil ich auch hinter seiner Spielidee stehe. Ich denke, wir müssen einfach nur konsequenter sein und dass wir dann erfolgreich sein werden. Ich bin froh, dass wir ihn als Trainer haben."

Am Montag kehrte Burnic vom U21-Länderspiel in Freiburg nach Dresden zurück und bereitet sich ab heute mit der Mannschaft auf die Partie am Samstag beim Tabellenzweiten Hamburger SV vor. Trotz seines Formtiefs fühlt er sich wohl bei Dynamo: "Es ist jetzt eine andere Rolle, die ich habe. Aber ich freue mich, Verantwortung in der Mannschaft zu übernehmen, Leistungsträger zu sein und auch meine Spielzeit zu bekommen."


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