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Dynamo drohen Ausfälle für Hamburg-Spiel

Die Schwarz-Gelben müssen am Samstag beim Top-Favoriten der zweiten Liga antreten. Doch personell ist die Lage gerade sehr angespannt.

Muss Trainer Cristian Fiel (r.)  schon wieder auf Kapitän Marco Hartmann verzichten?
Muss Trainer Cristian Fiel (r.) schon wieder auf Kapitän Marco Hartmann verzichten? ©  dpa/Robert Michael

Dresden. Das nächste schwierige Spiel steht bevor, aber die Sorgen bei Dynamo werden nicht kleiner. Vor der Partie beim Hamburger SV am Samstag, 13 Uhr, im Volksparkstadion fehlen bei den Dresdnern weiter wichtige Spieler im Training. Immerhin konnte Baris Atik am Feiertag, der für die Profis natürlich nicht frei ist, wieder mitmachen, Luka Stor kehrte von der slowenischen U21-Auswahl zurück. Dzenis Burnic, der mit dem deutschen U21-Team unterwegs gewesen, war bereits am Dienstag wieder eingestiegen.

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Dagegen wird ein Einsatz für Patrick Ebert (Muskelfaserriss) und Florian Ballas (Oberschenkelprobleme) immer unwahrscheinlich. Er habe immer die Hoffnung, hatte Fiel zuletzt im Interview in Bezug auf Ebert gesagt, der zuletzt als Impulsgeber auf dem Platz für die Mannschaft so stark war wie lange nicht. Zudem dürfte Marco Hartmann erneut ausfallen. Der Kapitän laboriert weiter an einer Knochenprellung im linken Knie und konnte - genau wie Moussa Koné und Sascha Horvath nach einer Finger-Operation - nur teilweise trainieren. Allerdings war Hartmann beim schwer erkämpften 1:0-Sieg gegen Wehen Wiesbaden vor der Länderspiel-Pause nur Ersatz und ist erst sieben Minuten vor Schluss eingewechselt worden.

 In dieser Saison hat der 31-Jährige erst fünf der bislang 13 Spiele bestreiten können. Nach einer Wadenverletzung verpasste er einen Großteil der Vorbereitung, und auch nach seinem Comeback Anfang September im Testspiel gegen Halle (0:0) musste er wegen Schwindelgefühlen aussetzen.

Patrick Möschl fehlt Dynamo weiterhin wegen eines Innenbandrisses im Sprunggelenk. 

Bereits beim letztlich wertlosen Test vorige Woche gegen den Chemnitzer FC (0:2) hatte Fiel auf insgesamt zehn Profis verzichten müssen. Auf so viele Ausfälle, auch von potenziellen Leistungsträgern, kann kein Kader ausgerichtet sein. Dennoch räumte Sportgeschäftsführer Ralf Minge zuletzt ein, dass Dynamo auch in der Breite zulegen muss, um auf solche Situationen besser reagieren zu können. Für Transfers im Winter stehen 1,7 Millionen Euro zur Verfügung - mindestens, denn diese Summe war vom Aufsichtsrat bereits für den Sommer genehmigt worden. (SZ)

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