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Dynamo

"Stelle sie vors Tor, dann sind sie glücklich"

Dynamos Trainer lobt die beiden Neuzugänge - und setzt am Sonntag gegen Heidenheim auf den Überraschungseffekt. Was aber bedeutet das?

Noch trabt er etwas allein und hinterher. Am Sonntag dürfte Neuzugang Alexander Jeremejeff sein Dynamo-Debüt geben.
Noch trabt er etwas allein und hinterher. Am Sonntag dürfte Neuzugang Alexander Jeremejeff sein Dynamo-Debüt geben. © dpa-Zentralbild

Rein äußerlich könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Da ist zum einen Alexander Jeremejeff, 1,92 Meter groß, ein schlaksiger, aber spielintelligenter Typ mit unspektakulärer Kurzhaarfrisur. Und zum anderen hat Dynamo Dresden nun auch Luka Stor im Kader, mit 75 Kilogramm verteilt auf 1,78 Meter Körpergröße ein klassisch-wuchtiges Kraftpaket. 

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Was beide Stürmer verbindet: Seit dieser Woche sind sie bei Dynamo unter Vertrag - und nach dem missglückten Saisonstart mit zwei Niederlagen in den ersten zwei Spielen inklusive wenig Torgefahr so etwas wie die personifizierte Hoffnung. Und noch etwas haben Jeremejeff und Stor gemeinsam: Trotz der wenigen Trainingseinheiten mit ihrer neuen Mannschaft könnten sie am Sonntag im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Anstoß 13.30 Uhr) bereits ihr Debüt geben. 

"Beide stehen voll im Saft, haben in ihren jeweiligen Ligen jetzt immer gespielt und sind auf jeden Fall eine Option für Sonntag", sagt Cristian Fiel - und dürfte damit insbesondere den Schweden Jeremejeff meinen. Denn so ein Spielertyp, großgewachsen, kopfballstark und auch torgefährlich, fehlte Dynamo bislang in der noch jungen Saison. Vor allem bei Freistößen und Eckbällen, das wurde bereits im Training deutlich, ergeben sich nun ganz neue Möglichkeiten. "Bei Stürmern ist das doch immer so: Stelle sie vors Tor, dann sind sie glücklich. Im Ernst: Das sind zwei Spieler, die uns sicherlich gut tun werden", sagt der Trainer.

Darüber hinaus will sich Fiel den Überraschungseffekt zunutze machen, wohlwissend, dass sich Heidenheims Trainer Frank Schmidt sicherlich auch Videomaterial von Dynamos Neuzugängen besorgt hat. "Ein gewisser Überraschungseffekt wird trotzdem da sein - man kennt die beiden eben nicht", sagt Fiel, der vor ziemlich genau einem Jahr am dritten Spieltag - und auch in einem Heimspiel - gegen Heidenheim erstmals als Interimstrainer auf der Dynamo-Bank saß. Endstand damals: 1:3.  

Personell ist diesmal de facto alles möglich. Bis auf Kapitän Marco Hartmann, der am Freitag nach seiner Verletzung mit dem Lauftraining begonnen hat, sind alle Profis einsatzbereit - und Jeremejeff sowie Stor vielleicht noch motivierter als alle anderen.

Dynamos mögliche Aufstellung: Broll - Müller, Ehlers, Hamalainen - Burnic - Horvath, Ebert, Atik, Chris Löwe - Koné, Jeremejeff.