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Dynamo

Dynamo ist auch rechnerisch durch

Die Dresdner profitieren von der Magdeburger Niederlage. Beim Hamburger SV verschärft sich die Krise. 

Da ahnten Trainer Cristian Fiel (M.), Niklas Kreuzer (l.) und Patrick Möschl, dass es zum Klassenerhalt gereicht hat. Seit Samstagnachmittag steht es auch fest. © dpa-Zentralbild/Robert Michael

Unmittelbar nach dem 2:1 gegen St. Pauli wollte Cristian Fiel die Glückwünsche allein für den Sieg annehmen, aber noch nicht für den Klassenerhalt. "Wir müssen erst abwarten, was die anderen machen", erklärte  der Trainer von Dynamo. Sicher ist sicher. Drei der abstiegsbedrohten Verfolger spielten am Samstag und durch die Magdeburger 2:4-Niederlage beim VfL Bochum steht fest: Die Dresdner sind auch in der kommenden Saison zweitklassig, das vierte Mal in Folge. "Das gab es noch nie", stellte Sportdirektor Ralf Minge zufrieden fest.

Zwei Spieltage vor dem Ende beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sieben Punkte.  "Die Erleichterung ist schon groß", hatte Patrick Ebert bereits am Freitagabend gesagt, als der Klassenerhalt so gut wie sicher war. Die Partien bei Holstein Kiel und gegen Paderborn haben nun nur noch Einfluss auf die Endplatzierung, vor den restlichen Partien des 32. Spieltages am Sonntag und Montag ist Dynamo Zwölfter. "Trotzdem wollen wir uns noch ordentlich präsentieren", hatte Torwart Patrick Wiegers erklärt. 

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Für Magdeburg wird es dagegen immer enger. Der Aufsteiger rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab und hat mit Union Berlin und dem 1. FC Köln ein schweres Restprogramm. Der SV Sandhausen entfernte sich durch einen 3:2-Erfolg beim 1. FC Heidenheim  weiter vom Tabellenkeller, auch die Ingolstädter bauten ihre Positivserie aus, gewannen mit 3:0 beim Hamburger SV. Der Absteiger droht auf der Zielgeraden die direkte Rückkehr in die Bundesliga zu verspielen. "Ich kann den Unmut der Fans total nachvollziehen, auch in der Gesamtbetrachtung der letzten Wochen", konstatierte Trainer Hannes Wolf, dessen Situation nun immer prekärer wird. (SZ/dk, dpa)

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