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Dynamo

Müller will wieder treffen

An das letzte Spiel von Dynamo in Karlsruhe erinnert sich der Verteidiger gerne und meint damit nur das Geschehen auf dem Rasen. 

Trainer Cristian Fiel (l.) hat Jannik Müller in den Kreis der Kapitäne befördert. © Foto: dpa/Robert Michael

Sucht man im Internet nach dem letzten Auswärtsspiel von Dynamo in Karlsruhe, bekommt man als Treffer fast ausschließlich Fotos und Texte vom Aufmarsch der "Football-Army Dynamo Dresden" mit all den unschönen Nebengeräuschen. Das Thema ist derart dominant, dass es ein anderes komplett verdrängt hat. Die Partie im Mai 2017 war für Dynamo dank des 4:3-Sieges eine sehr erfolgreiche - und speziell für Jannik Müller. Der Verteidiger traf gleich doppelt.

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"Dieses Spiel werde ich nie vergessen: Doppelpack, drei Punkte geholt, das war schon toll", erzählt der 25-Jährige, der daraus auch gleich einen persönlichen Auftrag für das Duell am Samstag im Wildparkstadion ableitet. "Aber da wäre ich schon über ein Tor von mir froh." Wenn das auch noch für den ersten Saisonsieg reichen würde - umso wichtiger. Einfach wird das gegen den Zweitliga-Aufsteiger, der seinen Auftakt gewinnen konnte, jedoch nicht. "Das ist eine Truppe, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzt", ahnt Müller. "Und sie sind körperlich sehr robust."

Ein Treffer eines Abwehrspezialisten wäre auch deshalb willkommen, weil es trotz spielerischer Überlegenheit gegen Nürnberg an der Torgefährlichkeit haperte. Einen Grund, etwas Grundsätzliches zu ändern, sehen jedoch weder Müller noch Trainer Cristian Fiel. "Beim Spiel mit dem Ball wollen wir weiter dominant auftreten", erklärt der Verteidiger, der in der neuen Saison zum Kreis der Kapitäne gehört. "Gegen den Ball müssen wir gegen den KSC sicher einiges anders machen."

Fiel sieht nach dem 0:1 gegen Nürnberg "keinen Grund, an irgendetwas zu zweifeln". Personell hat er erneut nahezu alle Optionen, bis auf Kapitän Marco Hartmann sind alle fit. Und dass die Atmosphäre auf der Stadion-Baustelle in Karlsruhe eine etwas ungewohnte sein könnte, zumal auch die Dynamo-Ultras nicht anreisen, sieht er weder als Vor- noch als Nachteil. "Das darf keinen Einfluss haben. Aber natürlich hätte ich es lieber, wenn alle Fans dabei wären."

So könnte Dynamo spielen: Broll - Wahlqvist, Ehlers, Müller - Kreuzer, Nikolaou, C. Löwe - Horvath, Atik - Koné, Röser.  

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