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Dynamo bangt um seinen besten Stürmer

Ob Simon Makienok in Kiel spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. Die Konstellation, sagt der Trainer, macht die Sache jetzt ohnehin ganz einfach.

Mit den Kräften am Ende sitzt Simon Makienok am Boden. Schon in die Partie am vergangenen Freitag gegen Hamburg ging er angeschlagen, am Montag in Bielefeld fehlte Dynamos bester Stürmer dann. In Kiel soll er jetzt wieder dabei sein.
Mit den Kräften am Ende sitzt Simon Makienok am Boden. Schon in die Partie am vergangenen Freitag gegen Hamburg ging er angeschlagen, am Montag in Bielefeld fehlte Dynamos bester Stürmer dann. In Kiel soll er jetzt wieder dabei sein. © Lutz Hentschel

Dresden. Geredet ist genug, findet Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski. Und auch die Konstellation im Abstiegskampf ist hinreichend bekannt. Vor dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel am Donnerstagabend (hier im Liveticker bei Sächsische.de), Dynamos insgesamt siebenter Partie in 19 Tagen, gebe es deshalb nur noch kurze Gespräche und kleine Updates. "Ansonsten weiß jeder, was uns erwartet. Das ist selbsterklärend", sagt Kauczinski am Tag vor dem vielleicht alles entscheidenden Spiel. 

Punktet der Karlsruher SC, derzeit auf dem Relegationsplatz mit fünf Zählern Vorsprung auf den Tabellenletzten Dynamo, heute Abend in Regensburg, dürfen die Dresdner in Kiel nicht verlieren. Sonst ist der Abstieg in die 3. Liga besiegelt. "Am Ende", meint Kauczinski, "wird's einfach. Du musst nicht nachdenken, sondern punkten." Das sagt auch Marco Hartmann: "Wir brauchen jetzt drei Siege, das ist klar."

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Dynamos personelle Lage bleibt angespannt, auch das ist wenig überraschend. Zwei Tage nach der 0:4-Niederlage am Montag beim Bundesliga-Aufsteiger Bielefeld befinden sich die meisten Spieler noch in der Regenerationsphase. Zudem gibt es kleinere Blessuren wie beispielsweise bei Josef Husbauer, den seit einiger Zeit schon Sprunggelenksprobleme beeinträchtigen. "Ich gehe aber davon aus, dass die Jungs fit zur Verfügung stehen", betont Kauczinski.

Makienok soll in Kiel spielen, wenigstens für kurze Zeit

Für Simon Makienok, Dynamos zuletzt torgefährlichster und auch treffsicherster Stürmer, gilt das ausdrücklich nicht. Der Däne fehlte bereits in Bielefeld verletzt, soll aber beim Abschlusstraining am Mittwochabend wieder dabei sein. "Danach entscheiden wir", sagt Kauczinski. Geplant ist auf jeden Fall ein Kurzeinsatz in Kiel, was ebenso für Mittelfeldspieler Godsway Donyoh gilt. Definitiv nicht spielen können die langzeitverletzten Dzenis Burnic (Sprunggelenk) und Justin Löwe (Schulter) sowie Jannis Nikolaou, der aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt ist.

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Die Entscheidung, wer am Donnerstag um 18.30 Uhr in Kiel in der Anfangsformation steht, fällt wie zuletzt immer erst wenige Stunden vor dem Anpfiff. "Wir haben den Autopiloten eingeschaltet. Jetzt wird nicht nachgedacht, jetzt wird gemacht", sagt Kauczinski, und er bekräftigt, dass die Mannschaft und er um die letzte Chance kämpfen werden.

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