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Dynamo

Dynamo bekommt die Lizenz zum Spielen

Finanziell haben die Dresdner den Klassenerhalt sicher, dürften aber auch bei einem Abstieg in der 3. Liga weitermachen. 

Dynamo-Geschäftsführer Michael Born hat gute Nachrichten. © Robert Michael

Sportlich ist der Klassenerhalt zwar rechnerisch noch nicht sicher, wirtschaftlich hat Dynamo Dresden die Voraussetzungen für eine weitere Saison in der 2. Fußball-Bundesliga aber bereits erfüllt. Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, hat die  Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Verein die Lizenz für das Spieljahr 2019/20 ohne wirtschaftliche Auflagen erteilt. 

Im Falle eines Abstieges wäre die Sportgemeinschaft in der 3. Liga spielberechtigt. Dafür liegt die Bestätigung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor. Dynamo musste auch dafür einen Etatplan aufstellen. 

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„Mein Dank gilt auch in diesem Jahr allen Schwarz-Gelben, die mit ihrem Mitwirken großen Anteil an den positiven Lizenzbescheiden haben – Mitarbeitern, Mitgliedern, Sponsoren und Partnern des Vereins“, erklärte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. Zur Höhe des geplanten Budgets macht der Verein keine Angaben. Zuletzt hatte Dynamo zur Mitgliederversammlung im November 2018 die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 verkündet. Bei einem Umsatz von mehr als 30 Millionen Euro hatte der Zweitligist einen Gewinn in Höhe von 2,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Zudem konnte das Eigenkapital auf 4,8 Millionen Euro erhöht werden. Bei einem Abstieg müssten jedoch die Ausgaben erheblich reduziert werden.

Im Sinne eines fairen Wettbewerbs im deutschen Profi-Fußball überprüfen DFL und DFB in ihren Lizenzierungsverfahren außer der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine auch infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative, medientechnische und sportliche Kriterien. 

Auch der FC Erzgebirge Aue hat die Lizenz für die nächste Spielzeit ohne Auflagen oder Bedingungen erhalten. "Wir haben einmal mehr hervorragende und grundsolide Arbeit geleistet", sagte Aues Vereinspräsident Helge Leonhardt in der Presseerklärung. Nach Vereinsangaben plant der FCE für die nächste Saison bei einem Verbleib in der zweiten Liga mit einem Gesamtetat von rund 17,4 Millionen Euro. Bei einem Abstieg in die 3. Liga wären es etwa 9,5 Millionen Euro. (SZ/dpa)