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Dynamo ohne zwei

Die personelle Lage ist schwierig, und ausgerechnet jetzt kommt Sandhausen, so etwas wie der Angstgegner. Doch heute Abend, Anstoß 18.30 Uhr, wird alles besser – sagt der Trainer.

© Robert Michael

Von Tino Meyer

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Fußballprofi - ein Traum, der immer mit auf den Rasen läuft, wenn die Jüngsten zum Training oder Punktspiel antreten. Aber genügt dafür allein Talent? 

Dresden. Die vergangene Saison wirkt nach, vor allem der letzte Platz in der Heimtabelle. Für Maik Walpurgis, Dynamos irgendwie immer noch neuen Trainer, ist das weiterhin unverständlich. „Dieses tolle Stadion mit diesen fantastischen Zuschauern…“, meint der 45-Jährige. Der Blick zurück hilft jedoch kaum weiter, schon gar nicht bei dem Gegner: SV Sandhausen. Im Vorjahr gab es im Heimspiel für Dynamo ein 0:4.

Ab jetzt aber, kündigt Walpurgis an, wird alles anders, vor allem besser. „Wir wollen Spiele wie gegen Darmstadt sehen, die eng sind und umkämpft, aber dann für uns ausgehen“, meint er und verweist auf das 4:1 im September. Gegen Sandhausen, betont der Trainer, bietet sich darüber hinaus die Chance, sich von der Abstiegszone vorerst entscheidend abzusetzen. „Das soll ein besonderer Abend werden“, so Walpurgis.

Doch die personelle Lage ist schwierig. Neben dem gelb-rot-gesperrten Jannis Nikolaou fehlt kurzfristig auch Brian Hamalainen mit einer Muskelverhärtung – zwei der zuletzt am meisten überzeugenden Spieler. Zudem fällt Patrick Möschl mit einem Muskelfaserriss aus, dazu die in der Reha befindlichen Innenverteidiger Jannik Müller und Florian Ballas. Dagegen hat Patrick Ebert seine muskulären Probleme rechtzeitig überwunden.

Neu im Team stehen Dario Dumic, der Innenverteidiger Hamalainen ersetzt, sowie etwas überraschend Baris Atik. Stattdessen ist für Haris Duljevic einmal mehr kein Platz in der ersten Elf. Ungewohnte Gesichter finden sich neben ihm auf der Ersatzbank wider mit Justin Löwe und Osman Atilgan.

Die Aufstellung: Schubert – Gonther, Hartmann, Dumic – Wahlqvist, Benatelli, Ebert, Heise – Aosman, Atik – Koné