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Dynamo

Paderborn für Pyro in Dresden bestraft

Feuerwerk im Stadion ist auch beim Aufstieg verboten. Deshalb muss der Bundesligist eine Geldstrafe zahlen. Doch die Rangliste führt ein anderer Klub an.

Die Paderborner Spieler feiern in Dresden den Aufstieg mit ihren Fans - die zünden Bengalos.
Die Paderborner Spieler feiern in Dresden den Aufstieg mit ihren Fans - die zünden Bengalos. ©  dpa/Robert Michael

Dresden/Paderborn. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zu einer Geldstrafe in Höhe von 7.200 Euro verurteilt. Grund sind die Vorkommnisse beim letzten Saisonspiel im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion, bei dem die Ostwestfalen trotz einer 1:3-Niederlage gegen Dynamo die Rückkehr ins Oberhaus perfekt gemacht und SCP-Fans zur Feier des Tages zwölf bengalische Feuer gezündet hatten. 

Insgesamt musste der Verein in der vergangenen Saison 15.765 Euro wegen des Fehlverhaltens seiner Fans berappen. "Das ist leider eine deutliche Steigerung", erklärte SCP-Geschäftsführer Martin Hornberger laut Neue Westfälische. In der 3. Liga waren es  2017/18 und 2016/17 noch 9.500 beziehungsweise 5.000 Euro. Allerdings hatte der DFB zur Saison 2018/19 auch seinen Strafenkatalog verschärft. Die Rangliste führt der Hamburger SV an, der insgesamt 294.150 Euro bezahlen musste. Dabei waren allein für das Abfackeln von Pyrotechnik im Stadtderby beim FC St. Pauli  150.000 Euro fällig. Borussia Dortmund (175.000 Euro) und Hertha BSC Berlin (165.000 Euro) folgen in dieser "Tabelle". Dynamo liegt in der vom Internetportal fussballmafia.de aufgestellten Liste noch hinter Bayern München (163.150) und Fortuna Düsseldorf (159.125) mit 143.225 Euro auf Platz sechs. (dpa, SZ)

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Die bislang letzte Strafe von Dynamo - hier.