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Dynamo

Fiel bringt Koné gegen Dassendorf

Für das Pokalspiel gegen den Oberligisten ändert Dynamos Trainer die Startelf auf insgesamt fünf Positionen. Und er setzt dabei auch auf mehr Größe.

Dynamos Chefcoach Cristian Fiel lässt Moussa Koné spielen. ©  dpa/Robert Michael

Zwickau. Es ist ihm nicht verborgen geblieben, dass es bereits die ersten kritischen Stimmen gibt, Zweifler sich noch zaghaft zu Wort melden. Mit seiner Aufstellung beim Spiel in Karlsruhe (2:4) hatte Dynamos Trainer einige überrascht, viele registrierten erstaunt, dass er auf einen echten Angreifer verzichtete. "Das ist in Ordnung, das war schon immer so und soll sich bei mir nicht ändern", kommentiert der 39-Jährige das Gemurmel, das sich in Dresden bereits ausbreitet.

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Für das DFB-Pokalspiel gegen die TuS Dassendorf am Samstag ab 15.30 Uhr in Zwickau hat er nun Moussa Koné wieder in die Startelf gestellt. Insgesamt gibt es zur Partie beim KSC fünf personelle Wechsel. Mit Florian Ballas (1,96 Meter) und René Klingenburg (1,90) setzt Fiel diesmal auch auf zwei größere Spieler. 

Dynamo spielt also mit: Broll - Wahlqvist, Ballas, Müller - Burnic, Nikolaou - Kreuzer, Horvath, Klingenburg, C. Löwe - Koné.

"Dass wir der haushohe Favorit sind, ist vollkommen klar", räumte Fiel vorab ein, mahnte aber auch: "Es muss erst gespielt werden." Schließlich haben die Schwarz-Gelben erst vor einem Jahr eine böse Überraschung erlebt, als sie beim Regionalligisten Rödinghausen rausgeflogen sind, damals mit 2:3 nach Verlängerung. Nun spielt Dassendorf sogar noch eine Klasse tiefer in der Oberliga Hamburg, aber von 2014 bis 2018 waren sie fünfmal in Folge Staffelsieger, verzichteten jedoch aus infrastrukturellen Gründen auf den Aufstieg.

"Es ist ein Gegner, der den Weg nach vorne sucht und gute Einzelspieler hat", meint Fiel. "Da wird nicht großartig taktiert. Der Trainer wird ihnen sagen: Hey, geht raus, und versucht alles, um die zweite Runde zu erreichen." Was er der Mannschaft vor dem Anpfiff sagt, komme aus dem Bauch heraus, auf sein persönliches Erlebnis im Pokalfinale wird er jedoch kaum eingehen. "Vor der ersten Runde gegen Dassendorf vom Finale zu sprechen – da gucken sie mich vielleicht komisch an", meint er.

Fiel hat ein eigenes Final-Erlebnis

Fiel hatte mit Alemannia Aachen 2004 im Endspiel gegen Werder Bremen gestanden. In seiner Erinnerung daran komme "zuerst die Enttäuschung, dass ich nicht von Anfang an spielen durfte", meint er - findet die Entscheidung seines damaligen Trainers Dieter Hecking inzwischen aber richtig. "Ich hatte es zuvor im Punktspiel gegen Karlsruhe, als wir den Aufstieg vermasselt haben, echt nicht gut gemacht. Aber es war ein besonderes Erlebnis, die ganze Woche war außergewöhnlich." In der 73. Minute würde er für Aachens Vereinslegende Willi Landgraf eingewechselt, die Alemannia verlor gegen Werder mit 2:3. "Wenn wir dann im Halbfinale stehen, komme ich auf die Idee zurück", sagt Fiel.

Bis dahin ist es ein weiter Weg, und der erste Stein, den es beiseite zu räumen gilt, heißt eben Dassendorf. "Es gibt aber keine Zweifel daran: Wir fahren nach Zwickau und kommen eine Runde weiter." Dann verstummt auch das Gemurmel. Mindestens bis zum nächsten Heimspiel in der zweiten Liga gegen Heidenheim.

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