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Dynamo

Dynamo mit Zeichen gegen Rassismus

Die Dresdner laufen im DFB-Pokal gegen Dassendorf in extra Trikots auf. Statt eines Sponsors steht auf dem linken Arm der Slogan einer Faninitiative. 

René Klingenburg präsentiert das Pokal-Trikot. © Verein

Es ist ein besonderes Spiel - nicht nur für Dynamos Gegner. Schließlich geht es für die Schwarz-Gelben darum, eine Blamage gegen den Oberligisten TuS Dassendorf zu vermeiden und damit erst gar keine Unruhe aufkommen zu lassen. Die droht nämlich bei einem frühen Scheitern in der ersten Runde des DFB-Pokals, nachdem der Start in der 2. Fußball-Bundesliga mit zwei Niederlagen gründlich daneben gegangen ist.

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Doch unabhängig von der sportlichen Bedeutung nutzt Dynamo die Partie am Samstag, 15.30 Uhr, in Zwickau auch, um ein Zeichen zu setzen. Die Dresdner laufen in einem Sondertrikot auf, auf dem linken Ärmel wird nicht das Logo des Sponsors AOK zu sehen sein, sondern der Schriftzug „Love Dynamo – Hate Racism“ der antirassistischen Faninitiative 1953international. „Für die Spiele im DFB-Pokal ist das Ärmel-Sponsoring bei uns in der laufenden Saison noch nicht vergeben. Daher haben wir uns dafür entschieden, einmal mehr in einem Pflichtspiel auf den Trikots mit diesem Slogan zu spielen",  erklärte Dynamos Geschäftsführer Michael Born - und er betonte: "Wir werden in unserem aktiven Werben für Menschlichkeit sowie gegen Diskriminierung und Rassismus nicht nachlassen.“

Im Rahmen der internationalen FARE-Wochen („Football Against Racism in Europe“) läuft die Sportgemeinschaft bereits seit 2011 mit der Unterstützung von Haupt- und Trikotsponsor einmal pro Saison prominent auf der Trikotbrust mit dem Slogan der 2006 gegründeten antirassistischen Faninitiative 1953international auf. (SZ)

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