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Dynamo startet heimlich ins neue Jahr

Offiziell sollte es am Freitag, 10 Uhr, losgehen. Doch schon am Donnerstagmittag haben Sportchef und Trainer ihre Neujahrsansprache gehalten. 

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Treffpunkt Stadion. Heute 10 Uhr findet dort Dynamos erstes öffentliches Training des Jahres statt.
Treffpunkt Stadion. Heute 10 Uhr findet dort Dynamos erstes öffentliches Training des Jahres statt. © Robert Michael

Wer kurz vor Weihnachten genau hingehört hat, hätte stutzig werden sollen. Nach dem 3:1-Sieg im letzten Spiel des Jahres 2018 in Duisburg sagte Dynamos Kapitän Patrick Ebert, dass er sich auf den Urlaub freue, ehe es dann am 3. Januar mit dem Training weitergeht. Trainer Maik Walpurgis erklärte wenig später, die Mannschaft am 4. Januar zum ersten Training des neuen Jahres zu bitten. Und so erklärte es der Verein dann schließlich auch in seiner Pressemitteilung.

Fakt ist: Nicht an diesem Freitag, sondern bereits am Donnerstagmittag war die Weihnachts- und Winterpause bei Dynamo vorbei, also so, wie von Ebert angekündigt. Um 12 Uhr hatten sich Spieler, Trainerstab und das Funktionsteam in der Kabine für die Neujahrsansprache von Sportgeschäftsführers Ralf Minge getroffen. Auch Walpurgis erklärte, was er von Mannschaft und Verein in der Restrückrunde, die am 30. Januar mit dem Heimspiel gegen Bielefeld beginnt, konkret erwartet. 

Im Anschluss fand die ebenso obligatorische Gewichtskontrolle statt sowie ein Aktivierungs- und Fitnessprogramm und ein erster lockerer Lauf im Großen Garten. Die erste offizielle wie öffentliche Trainingseinheit mit dem Ball, und insofern hat Walpurgis mit seiner Ankündigung des 4. Januars als Trainingsstart irgendwie auch recht, ist für heute angesetzt - um 10 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion. Fans konnten den Auftakt in Block D verfolgen - in der Spitze wurden 71 gezählt. Am Nachmittag absolvierten die Profis einen Intervalllauf im Großen Garten, für den jeder Spieler individuelle Vorgaben für Tempo und Pulsschlag bekam. Moussa Koné absolvierte wegen eines leichten Virusinfekts nur ein dosiertes Laufprogramm.

Während Linus Wahlqvist (Stressfraktur) überraschend doch schon wieder einsteigen konnte,  sind Patrick Möschl (Sehnen-OP) und Niklas Kreuzer (Leisten-OP) noch nicht wieder voll belastbar. Sie arbeiten weiterhin in der Reha an ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining und damit auch an ihrer Teilnahme am Trainingslager, das am nächsten Freitag im türkischen Belek beginnt. (SZ/-yer)