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Nächster Ausfall bei Dynamo: Wahlqvist erleidet Stressfraktur

Der Schwede klagt über Schmerzen und muss deshalb bis Jahresende pausieren. Wie reagiert der Trainer?

Linus Wahlqvist wechselte vor der Saison vom schwedischen Erstligisten Norrköping zu Dynamo und bestritt bisher 14 Spiele in der zweiten Liga für die SGD.
Linus Wahlqvist wechselte vor der Saison vom schwedischen Erstligisten Norrköping zu Dynamo und bestritt bisher 14 Spiele in der zweiten Liga für die SGD. © Foto: Robert Michael

Jetzt kommt es knüppeldick bei Dynamo: Nach Kapitän Marco Hartmann fällt auch Linus Wahlqvist bis Jahresende aus. Die Diagnose: Stressfraktur im Sitzbeinbereich. Das habe die Auswertung einer MRT-Untersuchung von Mannschaftsarzt Tino Lorenz ergeben, teilte der Verein am Dienstagabend mit. Der Knochen brauche Ruhe und er die nötige Geduld, wird Wahlqvist zitiert, das heißt: Er wird nicht operiert. "Die Verletzung ist nicht dramatisch, schränkt mich aber insofern ein, dass ich gegenwärtig nicht schmerzfrei trainieren und meinen Körper belasten kann." 

Der schwedische U21-Nationalspieler war im Sommer von IFK Norrköping nach Dresden gewechselt und hat einen Vertrag bis Juni 2022 unterschrieben. In dieser Saison kam der Verteidiger bisher in allen 14 Zweitliga-Spielen zum Einsatz, zwölfmal stand er in der Startelf. Sein Ausfall komme "alles andere als gelegen", meint Maik Walpurgis und wünscht Wahlqvist "gute Besserung und einen optimalen Heilungsverlauf". Als Trainer darf er nicht jammern, stattdessen nimmt er die anderen in die Pflicht. "Wir müssen und werden als Mannschaft die Situation so annehmen, wie sie ist." 

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Wahlqvist will nun "den Jungs ganz fest die Daumen" drücken, "damit sie bis Weihnachten möglichst noch viele Punkte holen." Im besten Fall wären das zwölf, denn bis zur Winterpause stehen noch die Partien beim FC St. Pauli an diesem Sonnabend, gegen Holstein Kiel zu Hause sowie in Paderborn und Duisburg an.

Walpurgis muss eine Alternativen finden. Als erster Ersatz steht Niklas Kreuzer bereit, dagegen kommt Patrick Möschl nicht infrage. Der Österreicher hat die Position rechts vor der Dreierkette in dieser Saison zwar schon gespielt, sich aber vor zwei Wochen eine Sehne im rechten Oberschenkel abgerissen. Er wurde in München operiert. Wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist jedoch nicht absehbar. (SZ/-ler)