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E-Mail-Gestaltung zur Neukundengewinnung: Corc Uysal im Expertengespräch 

Die Neukundengewinnung im digitalen Zeitalter ist keine einfache Aufgabe, aber auch nicht unmöglich. 

Bild: Corc Uysal im Expertengespräch
Bild: Corc Uysal im Expertengespräch

Wie man E-Mail-Werbemittel effizient gestaltet, um neue Kunden zu erreichen, das hat uns Corc Uysal im Expertengespräch verraten. Der Geschäftsführer der Interactive One GmbH hat dabei auch Tipps für die den Einsatz von Emojis parat gehabt.

Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Diese E-Mail-Werbemittel gibt es

Bevor wir zum Interview mit Corc Uysal von der Interactive One GmbH kommen wollen wir Ihnen einen kleinen Überblick über die Formen des E-Mail Marketings für die Neukundengewinnung geben. Die verschiedenen Mailing-Arten haben unterschiedliche Vorteile - mal für einzelne Angebote und mal für die Bewerbung des gesamten Sortiments. Beispiele verschiedener Formen für das Marketing per „digitaler Wurfsendung“ sind folgende:

- Newsletter: Regelmäßige Zusammenfassung von Neuigkeiten, Updates und Mitteilungen

- Standalone-Mailing: Einmalige Werbeaktion per Mail an potentielle Neukunden

- Aktionsbezogene Trigger-Mail: Nachricht als Reaktion auf eine Nutzeraktion (Registration, Kauf, etc.)

- Zeitbezogene Trigger-Mail: Nachricht zu einem bestimmten Zeitpunkt (Geburtstag des Empfängers, Start einer Aktion, Ablauf von Gutscheinen, etc.)

- Erinnerungen: Entweder zeitbezogen („Schauen Sie mal wieder rein!“) oder aktionsbezogen („Ihr Warenkorb enthält 3 Artikel - starten Sie jetzt die Lieferung.“) als besondere Form der Trigger-Mail

Jede dieser E-Mail-Formen für das digitale Marketing von Unternehmen, Händlern, Selbstständigen sowie auch Blogs und Influencern eignen sich zu bestimmten Zeitpunkten und für gezielte Zwecke. Wollen Sie sich eine treue Leserschaft aufbauen, die sich gut informiert und von Ihren Mails nicht genervt fühlt, dann liegt der Schlüssel zum Erfolg im ausgewogenen Einsatz der einzelnen Werkzeuge. Sie sollten den Lesern im Gedächtnis bleiben, sie aber nicht täglich mit Mails zu spammen. Detaillierte Tipps und Tricks wie eine gute E-Mail zur Neukundenansprache aussehen soll hat uns Corc Uysal von der Interactive One GmbH im Interview verraten.

Im Interview: Corc Uysal, Geschäftsführer der Interactive One GmbH

Herr Uysal, was ist das Wichtigste, was man bei einem E-Mail-Werbemittel beachten sollte?

Nun, es gibt mehrere wichtige Punkte, die man beachten muss. Neben dem Inhalt, der im angemessenen Umfang und in der Sprache der Zielgruppe präsentiert werden sollte, spielt natürlich der erste Eindruck der E-Mail eine wichtige Rolle - sprich: die Optik. Steht also der Inhalt fest, gilt es, diesen nicht einfach nur niederzuschreiben und als blanke Nachricht loszuschicken, sondern ein gewisses Design zu wählen. Gibt es ein Corporate Design oder bestimmte Grundausrichtungen für das Mailing, dann ist dies zu wählen.

Wie sieht denn die perfekte Werbe- oder News-E-Mail aus?

Der Inhalt sollte mit einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Text und Grafiken präsentiert werden. Das ist auch wichtig, damit die Mail nicht dem Spam-Filter anheim fällt. Aktuelle, moderne Designs sind dabei schlank und schlicht, was einen entscheidenden Vorteil hat: die Mails sind eher responsiv. Das bedeutet, dass sie sich schneller dem Display oder Monitor des Endgeräts anpassen und so auf dem Desktop-PC, auf dem Tablet sowie auch auf dem Smartphone gut lesbar angezeigt werden.

Wie sieht es mit dem Inhalt aus? Gibt es neben den Bildern weitere Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser aufrecht zu erhalten?

Die gibt es auf jeden Fall! Das Stichwort ist dabei Personalisierung. Bereits in der Betreffzeile, die ebenfalls durchdacht und aussagekräftig sein sollte, kann der Name der Empfängerin oder des Empfängers stehen. Einleitungen wie „Eine Aktion nur für Dich!“ sowie auch zeitlich begrenzte Aktionen, die individualisiert präsentiert werden, sind möglich. In der Mail sollten dann im ausgewogenen Verhältnis zum sonstigen Content Aufforderungen zum Aktivwerden gestreut sein. Der sogenannte Call to Action, oder kurz: CTA, ist dabei besonders attraktiv, wenn er sich optisch vom Rest abhebt. Durch andere Farben, eine andere Schriftgröße, als Button oder Grafik etwa.

Gibt es noch weitere Tipps, um den CTA erfolgreicher zu machen?

Der erste CTA sollte schon in oder unter der Einleitung der Mail platziert sein, beispielsweise als Link zur Aktionsseite. So müssen die Leser nicht erst scrollen, um ihn zu entdecken. Auch sollte eine kurze, prägnante Handlungsaufforderung wie „Klicken Sie hier“ oder „Entdecken Sie unser Sortiment“ eingebaut werden.

Kommen wir noch einmal zurück zum Thema Betreffzeile. Damit schlagen sich sicher viele herum, die Mail-Kampagnen und einzelne Mailings an potenzielle Kunden schicken wollen. Welche Tipps gibt es noch für den Betreff?

Der Betreff sollte kurz und aussagekräftig sein, jedoch auch die Neugier wecken. Ist der Betreff zu lang, dann wird er bei vielen Mail-Clients nicht vollständig angezeigt. Ist er zu kryptisch oder unverständlich, dann kann die Mail schnell als Spam abgetan werden. Ein guter Betreff ist also nicht zu lang und enthält bereits einen Hinweis auf den Mail-Inhalt ohne zu konkret zu werden. Zudem lohnt sich auch hier schon die persönliche Ansprache. Emojis, die zur Zielgruppe und / oder zum Absender passen, können ebenfalls verwendet werden.

Emojis und Emoticons sind ein weiteres gutes Stichwort. Empfehlen Sie als Experte im E-Mail-Marketing den Einsatz der kleinen Grafiken im Text der digitalen Werbung?

Genauso wie responsive Designs und andere Formfaktoren des Mailings sind auch Emojis und Emoticons ein praktikables Werkzeug. Wichtig ist, dass sie im passenden Kontext eingesetzt werden und die korrekte Anzeige auf den meisten Systemen und Endgeräten gewährleistet ist. Baut etwa die Betreffzeile auf den darin vorkommenden Emoji-Symbolen auf, werden diese aber falsch oder vielleicht gar nicht angezeigt, dann geht natürlich der angestrebte Effekt verloren. Test-Mailings und die Wahl von Grafiken, die es auf allen Systemen von Windows bis iOS sowie in allen Browsern und Mail-Programmen gibt, sind hier vorteilhaft.

Die perfekte Werbe- oder Aktionsmail hat also einen personalisierten, neugierig machenden Betreff, der eventuell passende Emoticons enthält. Der Inhalt besteht aus Text und Bildern, wobei bereits recht weit oben ein erster Call to Action zu finden ist. Der Inhalt ist personalisiert und so schlank bzw. responsiv realisiert, dass die E-Mail auf allen Systemen optimal angezeigt werden kann. Der Text spricht die Sprache der Zielgruppe und lädt sie zu Handlungen ein, die für das Unternehmen vorteilhaft sind. Auf eines sind wir noch nicht eingegangen: die Farben. Sind moderne Mails vor allem weiß mit schwarzer Schrift, um minimalistisch und hip zu wirken?

Nein, das sind sie nicht. Auch wenn minimalisierte Designs seit Jahren im Trend liegen, so sind Farben immer noch ein wichtiges Mittel für ein erfolgreiches Mailing. Bestimmte Farben wecken ja unterbewusst auch Emotionen. Rot wird meist als Warnung verstanden; Blau ist hingegen eine beruhigende Farbe. Zudem gehören Farben bei vielen Firmen einfach zum Corporate Design und somit zu den E-Mails dazu. Wer noch nicht ganz sicher ist, welche Farben oder Farbtöne am besten funktionieren, kann verschiedene Designs in A/B-Tests gegeneinander testen.

Vielen Dank für das Gespräch Herr Uysal.

Wer Neukunden gewinnen möchte, muss einige Punkte beachten. Das E-Mail-Marketing sollte optisch und inhaltlich ansprechend sein. Ein schlankes Design mit ausgesuchter farblicher Gestaltung sowie einem durchdachten Einsatz von Emojis kann maßgeblich zum Erfolg führen. Den ersten Eindruck macht die Betreffzeile, die kurz, personalisiert und neugierig machend daherkommen sollte. Fühlt der Leser sich dann angesprochen und kann schnell auf einen CTA reagieren, so steigt der Erfolg abermals.