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Görlitz

Görlitz wickelt Rechnungen elektronisch ab

Das Rathaus setzt damit EU-Recht ab 20. April um. Das soll nur der Anfang einer digitalen Revolution in der Stadtverwaltung sein.

Symbolbild
Symbolbild © Kacper Pempel / Reuters

Das Görlitzer Rathaus wird digitaler. Das kündigte jetzt Oberbürgermeister Octavian Ursu an.

So wird die Stadtverwaltung ab 20. April komplett auf E-Rechnung umstellen und jede Eingangsrechnung vollelektronisch abwickeln. Das betrifft im Jahr bis zu 30.000 Rechnungen. Das Rathaus kommt damit einer Frist nach, die die EU allen Mitgliedsländern vorgeschrieben hat. 

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Firmen können ihre Rechnungen künftig auf elektronischem Wege übermitteln. Ab einem Wert von 214.000 Euro ist das zwingend der Fall. Bei niedrigeren Rechnungen kann derzeit in Sachsen auch eine Papier-Rechnung geschickt werden. In dem Fall würde das Rathaus diese Rechnung einscannen und dann elektronisch zur Abwicklung bringen. An eine E-Rechnung werden besondere Anforderungen gestellt, alle Auftragnehmer sind nach Angaben des Görlitzer Rathauses über die Veränderungen informiert worden. 

Nächstes großes Projekt bei der Digitalisierung: Bis Ende 2022 sollen auch viele Dienstleistungen wie Geburtsurkunden, Personalausweise, Hundesteuer, Wohngeld, Bauvorbescheid, selbst eine Baugenehmigung auf elektronischem Wege beantragt und erledigt werden. Bis Anfang 2026 soll die E-Akte in der Verwaltung eingeführt sein. Von der Digitalisierung werden niedrigere Kosten und eine schnellere Bearbeitung erwartet.

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