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Riesa

Echte Caritas-Sammler unterwegs

Auch im Raum Riesa wird ab Sonnabend auf der Straße um Spenden gebeten. Wer kein Betrüger ist, kann sich ausweisen.

Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Elbland. Elbland/Dresden. Ab Sonnabend, 14. September, sind bis zum 23. September im katholischen Bistum Dresden-Meißen rund 250 Sammler auf den Straßen unterwegs. Sie bitten um Spenden für die soziale Arbeit der Caritas. Im Dekanat Meißen, zu dem auch Riesa gehört, wird Geld für die allgemeine Sozialberatung gesammelt.

„Wir brauchen eine neue Kultur der Solidarität“, sagt der Caritasdirektor für das Bistum Dresden-Meißen, Matthias Mitzscherlich. Die soziale Not in der Gesellschaft zu lindern, sei nicht nur Sache der Politik oder der Wohlfahrtsverbände, sondern solidarische Aufgabe jedes Bürgers. Der Erlös der Sammlung wird aufgeteilt: Er kommt anteilig dem Diözesancaritasverband zugute, den Ortscaritasverbänden in Sachsen und Ostthüringen sowie der Caritasarbeit in den katholischen Pfarrgemeinden vor Ort.

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Als Wohlfahrtsverband der Katholischen Kirche unterhält die Caritas im Bistum Dresden-Meißen rund 200 Dienste und Einrichtungen, in denen Menschen am Rande der Gesellschaft, Familien, Alleinerziehende, Alte und Kranke, Mütter in Not, Wohnungslose oder Migranten Hilfe und Rat erfahren. Die Caritas mit ihren Verbänden beschäftigt im Bistum rund 8 000 Mitarbeiter. Mit den Spenden aus der Straßensammlung werden vor allem Maßnahmen finanziert, die nicht durch öffentliche Gelder gedeckt sind.

Da sich jedes Jahr auch Betrüger auf den Weg machen, weist die Caritas ausdrücklich darauf hin, dass sich die legitimierten Sammler durch einen nummerierten Ausweis oder eine nummerierte Sammelliste ausweisen können. Der Ausweis wird zusammen mit einer verplombten Spendenbüchse ausgegeben, die die gleiche Nummer trägt.

Auf der Liste und auch auf dem Ausweis ist eine Telefonnummer angegeben, unter der man sich von der Richtigkeit der Dokumente überzeugen kann. (SZ)