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Eibauer Schwarzbier und Sohlander Kindersaft für Shanghai und Hongkong

Eibaus Brauerei und die Sohlander Früchteverarbeitung rechnen nach ihrer China-Reise mit Sachsens Regierung mit neuen Geschäften in Fernost.

© www.foto-sampedro.de

Eibau/Sohland. Die Reise nach China gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat sich auch für mitreisenden Unternehmen aus der Lausitz gelohnt. „In China wird die Mittelschicht immer größer, die wohlhabend ist und nach hochwertigen Lebensmitteln fragt. Daraus ergeben sich große Chancen auch für sächsische Unternehmen, da die chinesischen Verbraucher Lebensmittel aus Deutschland sehr schätzen“, so der Minister in einer Pressemitteilung. Darin heißt es weiter:

Die Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH vereinbarte bei Gesprächen in Shanghai mit Neukunden die Lieferung, insbesondere von Schwarzbier und Hefeweizen für den chinesischen Markt. Geschäftsführerin Julia Böhmer freut sich über das Geschäft: „Wir haben bisher bereits Bier nach China geliefert und uns speziell dafür auch auf die Abfüllung von Getränkedosen eingestellt. Die Lieferungen nach China sichern Arbeitsplätze in unserem Unternehmen. Unsere Kunden zu Hause werden von unserem Absatz in China nichts merken. Es bleibt bei der gewohnt hohen Qualität unserer Biere - gerade sie ist es ja auch, was die Chinesen an uns schätzen“.

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Werner Deharde, Geschäftsführender Gesellschafter der Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH aus Sohland an der Spree, kauft bereits heute größere Mengen tiefgefrorene Früchte in China, insbesondere Erdbeeren, Pfirsiche und Aprikosen - bisher über deutsche Händler. „Ich kann mir vorstellen, bei entsprechenden Angeboten diese Waren selbst aus China zu importieren. Nach der Übernahme der Firma Kinella mit ihren Kindersäften und -purees in sogenannten ‚Pousches‘ tut sich außerdem die Möglichkeit auf, diese nach China zu exportieren, da Kinderernährung, speziell aus Deutschland, bei der wachsenden Mittelschicht sehr beliebt ist. Erste Anfänge haben wir mit Lieferungen nach Hongkong bereits gemacht. Auch in Wuhan und Chongqing konnte ich aussichtsreiche Kontakte zu interessierten Händlern knüpfen“. (szo)