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Ein bisschen Millionär

Ei der Daus, da rubbelt’s die Katz! Oliver Geilhardt spielt in der Comödie und gewinnt bei Günther Jauch 30.000 Euro.

© Amac Garbe

Von Nadja Laske

Zum Millionär hat’s nicht gereicht. Doch Oliver Geilhardt ist zufrieden. „Mehr Geld, als ich gewonnen habe, hätte ich auch nicht verdient“, gibt der Schauspieler uneitel zu. Gestern Abend konnte er bei Günther Jauch auf RTL immerhin 32.000 Euro abräumen – auch ohne ein Superhirn zu sein, wie er sagt. Mit ein wenig Geschick sei schon viel zu schaffen. Da scheint es fast schwieriger gewesen zu sein, überhaupt einen Kandidaten-Platz in der Sendung „Wer wird Millionär“ zu ergattern.

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„Das war ja keine Promiausgabe. Ich habe mich ganz normal beworben.“ Beim dritten Versuch mit Erfolg. Nicht gerade aus akuter Geldnot, sondern als treuer Fan wollte er dabei sein: „Schon vor 16 Jahren habe ich die Show geschaut. Ist ja eine der ältesten Unterhaltungssendungen im deutschen Fernsehen, nach ,Wetten, dass?‘“. Und immer blieb der Wunsch, einmal Jauch gegenüber auf dem Stuhl zu sitzen. Klar habe er Sorge gehabt, als es schließlich zur Sache ging: „Wenn viereinhalb Millionen Menschen zuschauen, sind da auch welche dabei, die mich kennen, dachte ich. Das hat mich verunsichert.“ Abhalten konnte ihn das nicht, und der Berufsdresdner kann sich nun einen sehnlichen Wunsch erfüllen: „Ich hatte mal einen VW-Camping-Bus und einen Sommer lang keine Engagements. Um über die Runden zu kommen, habe ich ihn verkauft und die Entscheidung immer bedauert.“ Von seinem Gewinn könnte er sich zehn solcher VW-Busse kaufen, doch am liebsten hätte er den zurück, von dem er sich einst verabschiedete. Außerdem sei es als freier Schauspieler auch gut, ein Polster für schlechtere Zeiten zu haben. Momentan ist Oliver Geilhardt gut im Geschäft. An der Comödie Dresden hat er im vergangenen Jahr in „Landeier“ mitgespielt, später in „Kalender-Girls“, nun steht er in „Rubbeldiekatz“ auf der Bühne. Dresden hat der 35-Jährige erst durch seine Arbeit kennengelernt: „Meinen ersten Auftritt hatte ich 1998 beim Schultheaterfestival auf der Prager Straße.“ Inzwischen liebt der Hamburger die Elbestadt am oberen Flussverlauf und widmet ihr in seinem Blog sogar ein Poem. Gestern hat Oliver Geilhardt sich selbst beim Gewinnen im Fernsehen zugeschaut – daheim in Hamburg mit seiner Freundin und Freunden, Fingerfood und einem Kasten Bier. Zurück wird er vom 15. bis zum 21. April für die nächsten Vorstellungen in der Comödie sein. Darauf freut er sich.