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Großenhain

Ein Brand beschäftigt die Feuerwehren oft tagelang

Die Kameraden waren zuletzt im Dauereinsatz. Vor allem bei Feldbränden.

Feldbrände wie in Oberebersbach entwickeln sich zum Dauerproblem.
Feldbrände wie in Oberebersbach entwickeln sich zum Dauerproblem. © sz großenhain

Ebersbach. Kurz nach Mitternacht am 26. Juli wurden die Ortswehren Ebersbach und Freitelsdorf mit dem Stichwort „Feuerschein im Wald“ an die Straße „An der Autobahn“ nach Freitelsdorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein starker Feuerschein im Wald zu erkennen und es wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Vor Ort branden 1000 m² Waldboden, die mit drei Strahlrohren abgelöscht wurden. 

Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und Löschwasser aus der Großen Röder an die Einsatzstelle transportiert. Im Einsatz waren die Wehren aus Ebersbach, Freitelsdorf und Kalkreuth, außerdem wurden ein Tanklöschfahrzeug aus Großenhain sowie ein Schlauchwagen aus Lampertswalde alarmiert. Insgesamt waren acht Fahrzeuge mit 40 Einsatzkräften im Einsatz.

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Unterholz steht in Flammen

Gegen 13.30 Uhr am 26. Juli wurden die Ortsfeuerwehren Ebersbach und Radeburg zu einem Waldbrand nach Niederrödern alarmiert. In einem Waldstück Richtung Vierteich brannten 3000 m² Unterholz. 

Zur Unterstützung wurden die Ortsfeuerwehren aus Freitelsdorf, Kalkreuth, Reinersdorf und Großenhain nachalarmiert. Zur Brandbekämpfung wurden acht Strahlrohre eingesetzt und eine weitere Brandausbreitung verhindert. Die Wasserversorgung wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr sichergestellt. Im Einsatz waren insgesamt 42 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen.

Glutnester flammen auf

Bei einer Nachkontrolle der Brandfläche vom Nachmittag wurden erneut Glutnester entdeckt. Zum Ablöschen setzte die Ortsfeuerwehr Ebersbach elf Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen ein.

Es brennt an der gleichen Stelle

Nur 24 Stunden nach dem Waldbrand vom Freitag brannte es erneut im Waldstück vom Vortag. Gegen 14 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ebersbach und Großenhain erneut mit dem Stichwort Waldbrand nach Niederrödern alarmiert. 

Nur wenige Meter hinter der alten Brandstelle brannte erneut das Unterholz auf einer Fläche von 1000m². Der Brand wurde mit fünf Strahlrohren unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert. Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge mit 23 Einsatzkräften.

Wind treibt Feldbrand vor sich her

Zu einem Feldbrand in Oberebersbach wurde die Ortswehr Ebersbach am 27. Juli um 19.30 Uhr alarmiert. Zwischen Oberebersbach und Rödern standen vier Hektar Feld in Flammen. Der Wind sorgte für rasche Ausbreitung, und so wurden die Wehren Naunhof, Kalkreuth, Reinersdorf sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Niederau und Radeburg nachalarmiert. 

Mit Unterstützung der Landwirte, die mit mehreren Scheibeneggen vor Ort waren, konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Einsatz waren neun Fahrzeuge mit 44 Einsatzkräften. (Richard Weiß/ulb)