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Feuilleton

Ein Briefkasten an Fedders Grab

Wer dem verstorbenen "Großstadtrevier"-Schauspieler Jan Fedder noch einmal "Tschüss" sagen möchte, kann das jetzt auf dem Postweg tun.

Am Grab von Jan Fedder auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg können Trauernde Abschiedsworte hinterlassen.
Am Grab von Jan Fedder auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg können Trauernde Abschiedsworte hinterlassen. © dpa/Markus Scholz

Hamburg. Ein letzter Gruß oder Worte der Anteilnahme - Fans können nun am Grab des Hamburger Schauspielers Jan Fedder Briefe an ihn und seine Familie einwerfen. "Post für Jan Fedder" steht in großen Buchstaben auf der Klappe des robusten, verzierten Briefkastens in Gusseisen-Optik. 

Vor mehr als einer Woche hatte die Witwe des Ende Dezember gestorbenen Schauspielers die Idee bereits bekannt gemacht. Nun hat Marion Fedder ihren Worten Taten folgen lassen. Seit dem Wochenende steht in direkter Nähe zur Grabstätte auf dem Ohlsdorfer Friedhof der Briefkasten, wie ein Friedhofssprecher am Montag in Hamburg sagte. 

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Besonders für seine Rolle in der Serie "Großstadtrevier" bleibt Fedder in Erinnerung.
Besonders für seine Rolle in der Serie "Großstadtrevier" bleibt Fedder in Erinnerung. © Fabian Bimmer/dpa

Wie viele Briefe bereits eingeworfen wurden, konnte der Sprecher nicht sagen. Das Leeren des Briefkastens übernehme aber auch nicht der Friedhof. Wer dem Schauspieler noch einmal "Tschüss" sagen möchte, kann das auch auf dem Postweg tun. Die Adresse lautet Jan Fedder, Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg.

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Zusätzlich zum Briefkasten zieren nun auch ein kleines Tor und ein passender Torbogen in Schmiedeeisen-Optik Fedders Grabstätte. Leicht geschwungen und in dunkler Farbe schließen sie gleichzeitig die Grabstätte Fedders ab. Zuletzt war das Grab mit einer Kette geschützt worden, weil viele Menschen seit der Beerdigung Mitte Januar beim Ablegen von Blumen und ähnlichem die Pflanzen und die Fläche um das Grab niedergetreten hatten. (dpa)