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Ein bunter Lebenslauf

Die Vita des angehenden SPD-Landtagskandidaten weist viele markante Stationen auf.

© Archivfoto: André Wirsig

Aufgrund seiner christlichen Haltung durfte der 1960 in Meißen geborene Frank Richter nicht Lehrer werden. Nach seiner Zeit als Bausoldat studierte er am Priesterseminar Erfurt und in Neuzelle Theologie. Als Domvikar an der Dresdner Hofkirche nahm er im Herbst 1989 an den Demonstrationen gegen das DDR-Regime teil und gehörte zu den Mitbegründern der Gruppe der 20. 2005 wechselte in den Laienstand, um zu heiraten. Später konvertierte er zum evangelischen Glauben. Auf Vorschlag des sächsischen Kultusministeriums wurde der Bürgerrechtler 2009 Direktor der Landeszentrale für politische Bildung ernannt, die er bis Jahresende 2016 leitete. In der Asyldebatte profilierte sich Richter als Vermittler und Moderator. Wegen seines auf Verständnis und Dialog zielenden Umgangs mit fremdenfeindlichen Haltungen und Protesten wird er auch als „Pegida-Versteher“ bezeichnet. Nach einer kurzen Zeit als Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche bewarb sich der 58-Jährige 2018 als Kandidat um das Amt des Meißner Oberbürgermeisters und verlor knapp. Von Anfang der 1990er Jahre bis 2017 war er CDU-Mitglied.

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Quelle: Wikipedia