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Ein Dankeschön an die Brunnenbesitzer

Gunter Fichte aus Obercunnersdorf schreibt: Nach diesem trockenen Sommer vom Trinkwasserversorger ein Dankeschön an die Brunnendörfer und die Besitzer von Brunnen- und Regenwassersammlern zu erwarten, wäre sicher zuviel des Guten.

Gunter Fichte aus Obercunnersdorf schreibt:

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Nach diesem trockenen Sommer vom Trinkwasserversorger ein Dankeschön an die Brunnendörfer und die Besitzer von Brunnen- und Regenwassersammlern zu erwarten, wäre sicher zuviel des Guten. Schließlich geht es um das Geschäft mit dem kostbaren Gut. Teuer aufbereitet, läuft es in großen Mengen durch Waschmaschinen und Toiletten. Und gäbe es die Brunnen im Osterzgebirge nicht, dann wären die großen Speicher in noch beklagenswerterem Zustand. Nach dem neuen Gebührenmodell des Wasserversorgers wäre es an der Zeit, die fragwürdigen Bereitstellungsentgelte, im Volksmund „Brunnengebühr“ genannt, endlich wieder abzuschaffen. Denn sie haben rein gar nichts mit dem von Herrn Kukuczka stets bemühten Solidarprinzip zu tun. Die Landbevölkerung muss für ihren Lebensunterhalt alle Besorgungen, von Arzt über Nahverkehr bis Einkauf, weit aufwendiger organisieren. Das zu betrachten gehörte dann auch zum Solidarprinzip. Gibt es eigentlich Erkenntnisse, wie viel Rohwasserentnahme durch die Brunnen in der Region gepuffert wurde? Ein Dankeschön also an dieser Stelle an alle Brunnenbesitzer! Ohne euren Beitrag sähe es noch schlimmer aus zwischen Galgenteich und Talsperre Lehnmühle.