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Ein Denkmal braucht Hilfe

Die Erinnerung an die Kleinröhrsdorfer Kriegstoten soll lebendig bleiben. Dazu wird Geld gebraucht.

© dpa

Kleinröhrsdorf. Vor 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg in seine Endphase. Auch 20 Bürger aus Kleinröhrsdorf haben in dem Krieg ihr Leben verloren oder blieben auf Dauer vermisst.

Zur Erinnerung an die Toten und Vermissten und zur Mahnung an die Lebenden und Nachgeborenen wurde auf dem Kleinröhrsdorfer Friedhof durch die Gemeinde am 31. Juli 1921 ein Denkmal eingeweiht. Gefertigt wurde es aus Sandstein in der Werkstatt von Steinbildhauermeister Max Grimmer in Großröhrsdorf.

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Inzwischen weist das Denkmal starke Witterungsschäden an den Schrifttafeln und Risse in den Sandsteinen auf. „Um die mahnende Erinnerung an die Kriegstoten lebendig zu halten, sollten wir alle an dem Erhalt des Denkmals interessiert sein“, schreibt der Förderverein Kleinröhrsdorf.

Eine Komplett- oder Teilrestaurierung bedeute jedoch einen kostenintensiven Aufwand von 5 000 bis 10 000 Euro. Der volle Umfang der Restaurierung kann erst nach Abschluss der Spendensammlung und Auswertung aller Angebote erfolgen. Um die benötigte Summe aufzubringen und möglichst noch im Jahr 2018 die Restaurierung durchführen zu lassen, hat der Förderverein Kleinröhrsdorf am 3. März eine Spendensammlung gestartet. Bisher sind 1 477 Euro eingegangen. Dafür bedankt sich der Verein bei allen Spendern.

Im Jahr 2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Die in Stein gehauenen Namen der Opfer sind für die Nachgeborenen eine Erinnerung und zugleich Mahnung an diese dunkle Vergangenheit. „Egal ob groß oder klein, jede Spende hilft, dieses Denkmal zu erhalten“, schreiben die Vereinsmitglieder.

Spendenkonto: Förderverein Kleinröhrsdorf; IBAN: DE33 8559 0000 0006 4244 06; Volksbank Bautzen eG; Verwendungszweck: Denkmal Erster Weltkrieg