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Pirna

Ein Denkmal fürs Rüstzeitheim

Die Rosenthaler Erinnerung an die Eröffnung vor 30 Jahren stammt von einem Kirchenmann, der einen Handwerksberuf lernte.

An „Schwerter zu Pflugscharen“ erinnert nun die Skulptur am Rosenthaler Rüstzeitheim.
An „Schwerter zu Pflugscharen“ erinnert nun die Skulptur am Rosenthaler Rüstzeitheim. © Kirche

Die Aufmerksamkeit war im November 1989 auf Leipzig, Dresden und Plauen gerichtet. Doch auch in Rosenthal ereignete sich etwas Bedeutungsvolles. Hier wurde das Rüstzeitheim „Reimer Mager“ eröffnet. Die 30. Wiederkehr dieses Ereignisses wurde jetzt, etwas vorzeitig, gefeiert.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch ein Denkmal enthüllt. Die Skulptur wurde in Anlehnung an den Slogan der Friedensdekade „Schwerter zu Pflugscharen“ geschaffen. Ihre Enthüllung am 1. September, 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, bekam durch dieses Datum eine besondere Bedeutung. Frieden ist nicht selbstverständlich, weder im Großen, noch im Kleinen, hieß es in der Eröffnungsrede. Die Herausforderungen unsere Zeit friedlich zu bestehen, sollte unser Anspruch sein, waren sich die Anwesenden einig. Dazu will auch das Rüstzeitheim weiterhin seinen Beitrag leisten, indem es offen ist für alle Gäste und Raum bietet für Miteinander und Austausch. Das Denkmal wurde vom Dresdner Oberlandeskirchenrat i.R., Harald Bretschneider, der von Beruf Steinmetzer ist, und Schmied Bernd Gerisch aus Rosenthal geschaffen. Bretschneider hielt auch die Festpredigt. Superintendentin Uta Krusche-Räder sprach ein Grußwort.

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Hinter den Kulissen der Saftpressen

Am 21. September 2019 haben Interessierte die Möglichkeit zu erfahren, wie der leckere Saft in die Flasche kommt. 

Der ehemalige Pfarrer der Kirchgemeinde Rosenthal-Langenhennersdorf, Pfarrer i. R. Günther Hartmann, und der jetzige Pfarrer Jörg Humboldt komplettierten den Reigen der Mitwirkenden des Gottesdienstes, der musikalisch von Michael Hartmann an der Orgel und dem Posaunenchor der Kirchgemeinde ausgestaltet wurde. Das Jubiläum des Rüstzeitheimes wurde anschließend mit etwa 100 Gästen bei leckerem Essen und guter Musik gefeiert. Im Festzelt hatten auch alle während des kurzen Regenschauers Platz. (SZ)