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Sport

Ein Dresdner überrascht in seiner Heimat

Außenseiter Richard Peemüller schafft es bei der deutschen Beachvolleyball-Tour mit seinem Partner sensationell ins Finale. Da unterliegen beide den Favoriten.

Richard Peemüller pusht sich und begeistert so sein Publikum.
Richard Peemüller pusht sich und begeistert so sein Publikum. © Ronald Bonß

Dresden. Richard Peemüller hat mit seinem Partner Manuel Harms für die Sensation beim Dresdner Gastspiel der deutschen Beachvolleyball-Tour gesorgt. Er überraschte in seiner Heimatstadt am Sonntag mit dem Einzug ins Endspiel und durfte sich über das beste Ergebnis seiner Karriere auf Sand freuen. Das Finale verloren beide mit 1:2 (25:23, 12:21, 10:15) gegen die favorisierten Lars Lückemeier und Sven Winter. Letzterer spielt auch bei der Weltmeisterschaft  vom 28. Juni bis zum 7. Juli in Hamburg. Er musste in Dresden auf seinen etatmäßigen Partner Alexander Walkenhorst verzichten. Der Bruder von Olympiasiegerin Kira Walkenhorst fehlte aufgrund einer Handgelenksblessur.

Harms und Peemüller kamen erst als Nachrücker ins Hauptfeld. Durch Platz zwei und 170 Ranglistenpunkte müssen sie bei den nächsten Turnieren nicht mehr auf einen Nachrückerplatz hoffen. "Es ist einfach überragend, was die beiden geleistet haben", sagte Lückemeier. "Sie haben ein mega gutes Turnier gespielt." Harms kassierte auch 500 Euro für den schnellsten Aufschlag im Endspiel mit 87,1 Kilometern pro Stunde.

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Bei den Frauen ging diese Prämie an Sabrina Karnbaum. Sie gewann mit ihrer Partnerin Natascha Niemczyk auch das Finale gegen Lena und Sarah Overländer mit 2:0. (SZ)

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