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Ein Jammer und etwas Hoffnung

Ein Kommentar von Peter Redlich über den Gewerbeort von Ribe Radebeul.

Peter Redlich.
Peter Redlich. © Arvid Müller

Von hier wurde Deutschland und halb Europa mit Elektroarmaturen für Stromleitungen versorgt. Teile, die immer noch gebraucht, nur eben seit einigen Jahren bei Nürnberg hergestellt werden. Die ursprünglichen Besitzer sind nach dem Zweiten Weltkrieg von hier weggegangen. Nach der Wende brauchten sie die Radebeuler nicht mehr. Stück für Stück ließen sie das Werk an der Fabrikstraße sterben.

Ein Jammer, aber inzwischen nicht mehr zu ändern.

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Jetzt keimt Hoffnung, weil das Gelände wieder angeboten wird. Die neuen Besitzer, so scheint es, haben Ahnung vom Vermarkten solcher Gewerbebrachen. Die Radebeuler Brache hat viele Vorteile. Sie ist verkehrlich sehr gut angebunden. Die Gebäude sind intakt. Gleich daneben hat Hasse die Lkws für den Transport. Es gibt sogar noch eine Werksküche.

Wenn es die neuen Besitzer mit den Mietpreisen nicht überziehen, sollte hier doch wieder was gehen. Der Standort und Radebeul haben es verdient.

E-Mail an Peter Redlich

>>>>>Lesen  Sie dazu auch: Altes Ribe-Gelände soll Gewerbepark werden