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Hoyerswerda

„Ein Job-Motor sieht anders aus!“

Caren Lay (MdB/Die Linke) klagt: Zu wenig Bundesbehördenstellen in der Lausitz als Kompensation für den Kohleausstieg!

Die Bundestagsabgeordnete bedauert die bisherige Entwicklung in der Lausitz.
Die Bundestagsabgeordnete bedauert die bisherige Entwicklung in der Lausitz. © Archivfoto: Mirko Kolodziej

Lausitz. Mehr als 8.000 Menschen sind in der Lausitz noch im Bergbau beschäftigt. Die Anzahl der Stellen, die in Bundesbehörden geschaffen wurden oder geschaffen werden sollen, deckt diese Zahl nicht im Ansatz. Seit 2017 wurden knapp 400 neue Stellen geschaffen, circa 1.300 sollen noch entstehen. „Während auf Brandenburg fast 1.400 neue Stellen entfallen, bekommt Sachsen nur etwas mehr als 300, gar nur 20 davon der Landkreis Bautzen“, listet Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion „Die Linke.“ im Bundestag, auf.

Ihr Resümee: „Die Bundesregierung schafft angesichts von Kohleausstieg und Strukturwandel viel zu wenige Bundesbehörden-Jobs in der Lausitz. Ein Job-Motor sieht anders aus! Umso schwerer wiegt, dass die sächsische Lausitz schon jetzt viel zu kurz kommt. Das betrifft vor allem den Landkreis Bautzen, dessen Norden mit dem Mittelzentrum Hoyerswerda von der Schaffung von Behörden-Arbeitsplätzen hätte profitieren können. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass mehr Stellen geschaffen werden und dass das Ungleichgewicht zwischen Sachsen und Brandenburg abgebaut wird. Es kann nicht sein, dass der Landkreis Bautzen und die schon jahrzehntelang vom Kohleausstieg betroffene Region um Hoyerswerda einfach vergessen werden. So wird der Strukturwandel sicher nicht gelingen!“ (red)

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