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Ein Paradies für Schrauber

Die Ottendorfer Oldtimerfreunde laden erneut zu Rost am Ring. Hier warten 500 Händler mit besonderen Teilen auf die Tüftler.

© Thorsten Eckert

Von Nadine Steinmann

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Himmlischer Service

Einen stressfreien Weihnachtseinkauf ermöglicht die Altmarkt-Galerie ab Samstag, 30. November, mit ihrem „Himmlischen Service“.

Ottendorf-Okrilla. Die derzeitige Kälte würde die Fans des Ottendorfer Oldtimermarktes „Rost am Ring“ sicherlich nicht aufhalten. Auch, wenn die meisten bereits vor Ort sind, bevor die Sonne aufgegangen ist. Doch trotz der Tatsache, dass der Oldtimermarkt eingefleischte Fans hat, wäre es sicherlich sowohl für die Händler als auch für die Schnäppchenjäger angenehmer bei Plusgraden „Rost am Ring“ genießen zu können.

Doch immerhin: Noch genau zwei Wochen hat Petrus Zeit, um den Winter und seine eisigen Temperaturen zu vertreiben. Denn „Rost am Ring“ steigt bekanntlich am zweiten Märzwochenende. Somit fällt die beliebte Veranstaltung dieses Jahr auf den 11. März. Und eines ist für den veranstaltenden Verein, die Ottendorfer Oldtimerfreunde, sicherlich unfassbar: Es handelt sich mittlerweile um die 29. Ausgabe! Doch es ist eben nicht wegzudiskutieren: „Rost am Ring“ hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer wahren Größe entwickelt. 500 Händler kommen jährlich aus ganz Europa angereist. Ihre Angebote werden von circa 6 000 zahlenden Besuchern unter die Lupe genommen – und das Wort „zahlende“ ist dabei besonders wichtig, denn Frauen und Kinder bezahlen bei Ottendorfs Oldtimermarkt keinen Eintritt. Sprich, sie sind auch in den jährlichen Besuchszahlen nicht eingerechnet. Und auch in zwei Wochen werden sicherlich wieder tausende Besucher zu der Veranstaltung strömen, um das passende Teil zum Schrauben am eigenen Lieblingsstück zu finden.

Achtung: Eine Zufahrt ist gesperrt
Viele wissen natürlich, dass der Bergener Ring im Ottendorfer Gewerbegebiet Veranstaltungsort ist – und dass oftmals eine gewisse Parkplatznot besteht. Deswegen haben sich die Oldtimerfreunde auch in diesem Jahr das Technische Hilfswerk zur Unterstützung dazu geholt. Die Helfer werden den Besuchern ihren Parkplatz zuweisen. Insgesamt stehen rund 2 500 zur Verfügung. Die Veranstalter bitten deshalb alle Besucher inständig, nicht auf Parkverbotsstraßen, Firmenzufahrten oder in Feuerwehrrettungsgassen zu parken!

Doch eines sollten alle Fans des Schraubens beachten: Die Zufahrt von der Schutterwälder Straße – also, wenn man von der Autobahnabfahrt Ottendorf-Okrilla kommt, ist nicht möglich. Noch bis Ende Mai laufen hier die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr, der künftig als Einfahrt zur geplanten Tankstelle mit Schnellrestaurant dienen wird. Wer über die A 4 anreist, sollte also lieber die Abfahrt Hermsdorf nutzen und von dort aus an das Gewerbegebiet ranfahren. Sonst müsste man noch eine Runde durch die Gemeinde drehen.

Beim Ablauf des Oldtimermarktes hat sich im Vergleich zu den Vorjahren aber nichts geändert. Händler können bereits am Sonnabend anreisen und ab 16 Uhr aufbauen. Am Abend finden die Benzingespräche im beheizten Festzelt statt. Am Sonntag geht es dann in aller Frühe los, enden wird „Rost am Ring“ gegen 14 Uhr. Männer zahlen drei Euro Eintritt, Frauen und Kinder können das 35 000 Quadratmeter große Veranstaltungsgelände wie bereits erwähnt umsonst besuchen.

www.oldtimerfreunde-ottendorf-okrilla.de