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Ein Pfund, mit dem nicht gewuchert wird

Udo Lemke über die großen Institute in der Stadt.

© Claudia Hübschmann

Irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass die großen vom Freistaat bzw. vom Bund getragenen Bildungseinrichtungen in der Stadt nicht allzu viel mit dieser zu tun haben. Immerhin gehen deren Gäste und Schüler jährlich in die Zehntausende.

Eine Umfrage brachte nun Erstaunliches zutage. Eine Vielzahl von Veranstaltungen ist auch für die Meißner offen, ebenso Räume und Anlagen. Und Mitarbeiter bzw. Schüler sind in der Stadt unterwegs, um zu helfen. Daneben sorgen die Institutionen für Beschäftigung, und ohne sie wären die Läden und Gaststätten in der Stadt wohl noch viel leerer. So gesehen sind die großen Fünf ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Das alles ist gut.

Allerdings wäre zu fragen, wie die Meißner Bürger selbst die Bildungsinstitutionen sehen. Würden sie sie gern mehr nutzen? Was haben sie für Erwartungen an die Häuser? Darüber liegen keinerlei Erkenntnisse vor. Und wie läuft die Zusammenarbeit mit der Stadt. Was müsste da verbessert werden? Könnte man Synergieeffekte unter und mit den Häusern erzielen. Das alles wäre Aufgabe von Stadtplanung. Die gibt es aber nicht und so bleibt irgendwie das Gefühl, dass Meißen mit den großen Fünf ein Pfund hat, mit dem es nicht wuchert.

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