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Ein Platz bei den Linken bleibt vorerst frei

Zwei Stadträte wollen sich auf eigenen Wunsch und aus wichtigem Grund von ihren Ämtern entbinden lassen.

© Symbolfoto: A. Braun

Roßwein. Der Stadtrat wird bis zur nächsten Kommunalwahl am 26. Mai 2019 mit 21 statt bisher 22 Abgeordneten auskommen müssen. Nächsten Donnerstag werden voraussichtlich zwei Stadträte auf eigenen Wunsch und aus wichtigem Grund von ihren Ämtern entbunden.

Neben Steffen Zaspel von der Bürgerwählergemeinschaft Niederstriegis-Roßwein wird das Marika Tändler-Walenta von der Linksfraktion sein. Während die Freien Wähler aber auf Nachrücker zurückgreifen können, sieht es bei den Linken anders aus. Folgen würde Monika Lautenschläger, die allerdings darum bitten wird, das Mandat aus Alters- und gesundheitlichen Gründen nicht annehmen zu müssen. Bleibt noch Stefan Lorse. Der Fotograf hatte bei der zurückliegenden Kommunalwahl ebenfalls Stimmen für die Linken gesammelt, ist jedoch zwischenzeitlich von Otzdorf nach Waldheim gezogen. „Dadurch verliert er die Wählbarkeit für den Roßweiner Stadtrat“, erklärt Linkenstadtrat Peter Krause. Er bedauert, dass vorerst einer von vier Sitzen der Fraktion leerbleiben wird. Als Aufgabe sehe er deshalb, für die nächste Wahl genügend Leute zu mobilisieren, die das politische Ehrenamt übernehmen. (DA/sig)

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