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Ein Preis zum Abheben für das beste Start-up

Eine Auslandsreise für den besten Gründer, womöglich mit einem Minister oder gar dem Regierungschef? Die Organisatoren des Unternehmerpreis-Wettbewerbs rannten mit dieser Idee bei der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) offene Türen ein.

Eine Auslandsreise für den besten Gründer, womöglich mit einem Minister oder gar dem Regierungschef? Die Organisatoren des Unternehmerpreis-Wettbewerbs rannten mit dieser Idee bei der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) offene Türen ein. „Wir vergeben aber keinen Urlaub, sondern Arbeit“, warnt Thomas Richter, Abteilungsleiter Absatzförderung bei der landeseigenen Tochter. Seit der Gründung 1991 hat die WFS weit über 300 Delegations- und Unternehmerreisen mit rund 4 000 Unternehmen und Forschungseinrichtungen in 63 Länder organisiert und begleitet. Ihre 52 Mitarbeiter werben für den Wirtschaftsstandort Sachsen und beraten potenzielle Investoren von der Idee bis zur Realisierung einer Ansiedlung. Bereits im Freistaat ansässige Unternehmen unterstützt die WFS bei der Anbahnung von Kooperationen und in ihren Exportbestrebungen.

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Ein Abend der Premieren bei der Verleihung des Sächsischen Unternehmerpreises in der Gläsernen Manufaktur. Ausgezeichnet werden ein Familienunternehmen mit Tradition - und die besten Gründer der Region.

Auf etwa einem Viertel der Reisen kommen Spitzenpolitiker als Türöffner mit. So könnte auch der Gründer des Jahres eine Art Chefarzt-Behandlung erhalten. Seine Auswahl ist groß. Im Juni geht’s mit Premier Stanislaw Tillich (CDU) branchenübergreifend nach Rumänien. Trips – ohne Politik-Beistand, aber thematisch sortiert und perfekt organisiert – führen später unter anderem nach China, Indien, Mexiko, Ungarn, Russland und in die USA. (SZ/mr)

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