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Ein Prunkstück fürs Residenzschloss

Der restaurierte Mantel bildet den Höhepunkt einer neuen Ausstellung, die im kommenden Jahr eröffnet.

Blick auf das Residenzschloss in Dresden.
Blick auf das Residenzschloss in Dresden. © Archiv/Sven Ellger

Wenn der königliche Krönungsmantel im kommenden Jahr fertig nachgebildet ist, wird er im Westflügel des Dresdner Residenzschlosses zu sehen sein. Dort öffnen im September 2019 die Paraderäume ihre Türen für die Besucher. Inspiriert vom Prunk der französischen Könige, hatte August der Starke in diesen Räumen selbst seine Herrschaft inszeniert. Die insgesamt vier Zimmer mussten mit großem Aufwand rekonstruiert werden. So entstanden beispielsweise die Wandtextilien neu – gefertigt auf Handwebstühlen. Die Deckenbemalung musste anhand von Farbfotos aus den 40er-Jahren rekonstruiert werden. Kostenpunkt: 34,4 Millionen Euro. Zwölf Millionen Euro davon zahlt der Bund.

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Das Krönungsornat mit dem Mantel markiert den Höhepunkt innerhalb der neuen Ausstellung. Im Paradeschlafzimmer steht die „königliche statua“, gekleidet in die Gewänder, die August der Starke bei seiner Krönung in Krakau trug. Zu sehen ist dort auch eine wächserne Lebendmaske, wie sie der sächsische Kurfürst und polnische König 1704 anfertigen ließ. (SZ)

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