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Ein sauberes Dorf

Mehr Teilnehmer beim Frühjahrsputz in Neukirch und weniger Müll als im vergangenen Jahr – die Organisatoren sind zufrieden.

© Steffen Unger

Neukirch. Rund 40 Neukircher, ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Warnweste und Müllsäcken, waren am Sonnabend unterwegs, um in ihrem Dorf sauber zu machen. 15 Teilnehmer meldete allein das Naturschutzzentrum, das sich weiträumig um das Gebiet am ehemaligen Rittergut, den Containerstellplatz an der Naundorfer Straße eingeschlossen, kümmerte. Dort wurde zugleich das größte Teil des Frühjahrsputzes gefunden – ein ausrangierter Sessel, sagte Bürgermeister Jens Zeiler (CDU) am Montag der SZ. Das Möbelstück war zugleich die einzige Rarität der diesjährigen Frühjahrsputzaktion.

Der Rathauschef hatte zum zweiten Mal zu dieser Aktion aufgerufen. Und er zog, nicht nur mit Blick auf eine fast doppelte Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr, eine positive Bilanz. Es kam auch weniger Müll zusammen. Jens Zeiler hat dafür vor allem eine Erklärung: „Unser Bauhof hatte im Vorfeld schon eine gute Arbeit geleistet.“

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Trotzdem, in der Summe waren es noch einmal 25 bis 30 Säcke, die die freiwilligen Helfer am Sonnabend füllten. Unter anderem an Bushaltestellen, nahe des Ostbahnhofes, zwischen dem Fußballplatz an der Waldsiedlung und dem Sportplatz an der August-Bebel-Straße und auf einem viel begangenen Wanderweg im Valtenberggebiet. „Allen, die mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön“, sagte Jens Zeiler. Bürger, Gemeinderäte, Rathausmitarbeiter und Vertreter von Vereinen waren unterwegs. Das Engagement von Vereinen sei jedoch ausbaufähig, so der Bürgermeister. Der dritte ortsweite Neukircher Frühjahrsputz ist für den 6. April 2019 geplant, dann zwei Wochen vor Ostern. (SZ/ir)