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Ein Schaf auf Abwegen

Mehr als eine Woche lang hat ein ausgebüxtes Kamerunschaf die Polizei und das Leisniger Ordnungsamt im wahrsten Sinne des Wortes auf Trab gehalten. Das Tier war am vorvorigen Sonnabend ausgerissen und seitdem an mehreren Stellen in der Stadt aufgetaucht.

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Mehr als eine Woche lang hat ein ausgebüxtes Kamerunschaf die Polizei und das Leisniger Ordnungsamt im wahrsten Sinne des Wortes auf Trab gehalten. Das Tier war am vorvorigen Sonnabend ausgerissen und seitdem an mehreren Stellen in der Stadt aufgetaucht. Selbst im Krankenhaus soll es gesehen worden sein.

Alle Fangversuche der Polizisten schlugen fehl, das Schaf war einfach schneller. Und nicht zuletzt fehlt es den Beamten sicher auch an Erfahrung, haben sie doch wohl eher mit der Verbrecherjagd als mit der Verfolgung von freiheitsliebenden Schafen zu tun.

Gestern Nachmittag nun hat sich das Schaf selbst in die Falle, das heißt in die abgeschlossenen Obstplantagen, begeben, sodass es nicht schwer sein sollte, des Tieres wieder habhaft zu werden und es dem Eigentümer wieder zu übergeben.

Dabei hätte der Besitzer diese abenteuerlichen Einfangversuche ganz einfach verhindern können. Mit moderner Technik eben. Ein Chip am Ohr des Schafes mit GPS-Ortung hätte vielleicht Abhilfe schaffen können. Die Wölfe in der Lausitz werden schließlich auch mit einem Peilsender auf ihren Wanderungen verfolgt. Für ein Schaf ist dies gewiss ungewöhnlich, aber warum nicht? Dann ist es eben ein Wolf im Schafspelz, meint DAgobert