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Ein Stern für Radebeul-West

Zum Neujahrsempfang sprach OB Wendsche über das künftige Sanierungsgebiet, den Schulbau und die Herausforderungen durch die Flüchtlingskrise.

© Archiv/Norbert Millauer

Radebeul. Eine gigantische Herausforderung für jeden Einzelnen und die gesamte Stadtgesellschaft – so nannte OB Bert Wendsche (parteilos) am Donnerstag zum Neujahrsempfang die aktuelle Situation, entstanden durch viele Probleme von der Klima- bis zur Flüchtlingskrise.

Vor über 300 Gästen – darunter Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) und Landrat Arndt Steinbach (CDU) – erklärte der OB in den Landesbühnen, dass Radebeul die Herausforderung bisher gut gemeistert hat, auch dank der Arbeit von Sozialamtsleiter Elmar Günther und der beiden Flüchtlingskoordinatoren.

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Neben all diesen Aufgaben gibt es auch in der Stadtentwicklung dieses Jahr wieder große Ziele, darunter die Arbeit an den Schulen. Während die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Naundorf und die Sanierung der Schiller-Grundschule 2015 abgeschlossen werden konnten, geht der Umbau am Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums dem Ende entgegen. Kurz bevor steht der Bau am Hintergebäude der Oberschule Mitte. Auch das Luisenstifthaus des gleichnamigen Gymnasiums muss nicht mehr lange aufs Verjüngen warten.

Besonders am Herzen liegt der Stadt das künftige Sanierungsgebiet Zentrum Radebeul-West, sagte der OB. Allerdings werde dafür noch eine tragende Idee gesucht. Wie in Altkötzschenbroda die Themen Wein, Kneipen und Kultur, in Ost Kulturbahnhof, Verwaltungszentrum und Karl May.

Bei West denkt der OB an die fast sternförmige Anordnung von Doppelschulstandort Kötzschenbroda, evangelischer Grundschule, alter Post mit der Vision Musikschule, Kita Harmoniestraße und im Zentrum der historische Bahnhof samt Saal. Der sicher eine Tanzschulnutzung gut vertragen würde, so der OB. Er schlug vor, diesen Stern als Idee aufzugreifen. (SZ)