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Ein Stipendium für das Nichtstun

Wer die Jury der Hamburger Kunsthochschule mit seinem Konzept überzeugt, was er wie lange nicht tun will, bekommt dafür Geld - und eine Ausstellung

Wer einen guten Plan fürs Nichtstun hat, kann dafür ein Stipendium bekommen.
Wer einen guten Plan fürs Nichtstun hat, kann dafür ein Stipendium bekommen. © Clara Margais/dpa (Symbolbild)

Hamburg. Die Hamburger Hochschule für bildende Künste (HFBK) hat ein Stipendium für das Nichtstun ausgeschrieben. Jeweils 1.600 Euro erwarten die drei Bewerber, die mit ihren Plänen die Jury überzeugen können, wie Projektinitiator Friedrich von Borries  erklärte. Bewerber müssen unter anderem angeben, was genau sie nicht tun möchten und wie lange sie beabsichtigen, das nicht zu tun.

"Das kann ein Manager sein, der beschließt ein Meeting lang nichts zu sagen, aber auch jemand, der einen Monat lang nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren will", sagt Borries. Die drei Gewinner werden schließlich im Rahmen seiner Ausstellung "Schule der Folgenlosigkeit" vorgestellt. Die Bewerbungsfrist geht noch bis zum 15. September. (dpa)

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