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Riesa

Ein Tarif für drei Fähren

Künftig könnte der Fährbetrieb in einer Hand sein. Aus Sicht des Landratsamts hat das einige Vorteile.

Der Vorteil liegt in der Kosteneinsparung – Coswigs Bürgermeister Frank Neupold. © Norbert Millauer

Riesa/Strehla/Zeithain. Der Fährverkehr im Landkreis Meißen soll künftig in den Händen eines einzelnen Unternehmens liegen. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung in Riesa beschlossen, einen entsprechenden Vertrag zu erarbeiten. Die sechs Anliegergemeinden würden damit ihren Fährverkehr ab 2021 an ein und denselben Dienstleister abgeben, etwa an die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM). Dem beauftragten Fährunternehmen würden dann auch die Fährboote und Betriebsanlagen übertragen werden. 

Dieser Schritt bringt aus Sicht der Anliegergemeinden vor allem einen Vorteil, wie Coswigs Bürgermeister Frank Neupold erläuterte. Die Technik werde immer teurer und komplizierter. Die Hoffnung, auch im Landratsamt, ist, dass sich durch den einheitlichen Betrieb Kosten sparen ließen. Für die Kunden ergibt sich die Hoffnung auf einen einheitlichen Tarif innerhalb des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). Auf den Fährbetrieb seien die Tarifbestimmungen des VVO anzuwenden, heißt es in den nun beschlossenen Eckpunkten zum Vertrag. 

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Betroffen sind die drei Fährverbindungen Strehla–Lorenzkirch, Coswig/Kötitz–Gauernitz und Niederlommatzsch–Seußlitz.

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